Hagen von Schwerteslohe zu Donnerbach
       
Portrait
   Spieler und Charakter
  Spieler ChristoPH
  Rasse Mittelländer
  Kultur Garetien (Siedlerstädte/Städtischer Adel)
  Profession Krieger (Akademie Arivor)
  Vorteile Adelige Abstammung, Akademische Ausbildung (Krieger), Schnelle Heilung
  Nachteile Vorurteile gegenüber Söldnern (8), Autoritätsgläubig (6), Prinzipientreue (Gehorsam, Loyalität, Ehrenhaftigkeit), Schlafstörungen, Verpflichtungen (Ardaritenorden), Mondsüchtig, Unfähigkeit (Handwerks-, Sprachtalente)
Wappen
  Gaben  
  Lieder  
       
 Aussehen
Hagen ist ein durchschnittlich großer Mittelländer, an ihm ist nicht besonderes oder markantes festzustellen, außer vielleicht seine wilde Haarpracht und ein grauer Knebelbart.
 
 Charakterbeschreibung
Hagen ist zwar nicht unbedingt an ein Schweigegelübte gebunden, doch spricht Hagen selbst sehr ungern und noch weniger über sich und ist gerne für sich allein, doch trotz dieser Eigenart ist Hagen nicht ungeselligt.
 
 Hintergrundgeschichte

Erlaubt mir, mich kurz vorzustellen - mein Name ist Hagen, und ich stamme aus Donnerbach. Meine Familie ist das Geschlecht von Schwerteslohe, doch haben wir unseren Sitz in Donnerbach, da Donnerbach von einem rondrianischen Kloster dominiert wird, haben wir uns dort angesiedelt, doch zu dem Preis eine untergerordnete Rolle in der Geschichte von Donnerbach zu spielen, da, nicht wie anderorts sonst, der Adel, sondern das Kloster die Geschicke von Donnerbach prägt. Doch das hindert uns nicht, dem Kriegerhandwerk nachzugehen. Eine alte Tradition verbindet uns mit der Akademie in Arivor. Es würde sehr lange dauern, die Leistungen unseres Geschlechts, das mit der Kirche der Rondra sehr eng verbunden ist, im Guten wie auch in unangenehmenren Sinn zu erörten, doch sei hinzuzufügen, dass unser Geschlecht im Schatten der dominaten Herren von Donnerbach steht.

Es ist an der Zeit, den Namen Schwerteslohe in die Welt zu tragen, um ihm ein wenig Glanz zu verleihen. Auch ich habe bereits als Junge den Ruf des Schwertes gehört, und bin ihm gefolgt, da ich der jüngere Nachkomme war, und meine ältere Schwester auch den Ruf des Schwertes vernahm. So geschah es, daß sie als Novizin in Donnerbach aufgenommen wurde, ich aber fand Aufnahme in der Akademie von Arivor. Die Zeit an der Akademie habe ich genossen und die meisten Lektionen gierig aufgenommen. Doch lagen meine Interessen doch eher im Schwingen der Waffen, ich wollte perfekt werden, so nahm ich die anderen Lektionen nicht ernst, das Gerede über Verantwortung und Pflicht langweilte mich zusehends.

Ethik und Kriegerehre waren mir nicht unbekannt, Pflichterfüllung und Handlungsprinzipien kannte ich zwar im Wortlaut, doch was soll's, wenn man sich als der beste Kämpfer seines Jahrgangs nennt. Ich hatte einen Ruf zu verlieren und zu verteidigen, daher kämpfte ich auch unter höherem Risiko als die andeen Kadetten meines Jahrgangs. Eines Tages gab es aber während eines Trainingkampfes einen Unfall und mein Trainigsgefährte starb auf der Stelle. Man kam an der Akadmie zu dem Schluß, daß ich eine Lektion zu lernen hätte. Ich sollte den Eltern meines Gefährten die Botschaft vom Tod ihres Sohnes überbringen.

Das Ziel ist nahe meiner Heimatstadt gelegen, gehört aber zu einem andrem Lehen, doch ich kannte den Weg gut. Wie dem auch sei, mit einem derart schweren Gepäck auf dem Rücken läßt man sich doch Zeit. Als ich in der Nähe meines Missionzieles war, erkannte ich von einer Hügelkuppe aus Rauch, als ich etwas weiter kam erkannte ich, daß der Rauch aus einem Dorf kam. Von eine Kuppe aus konnte ich eine davonziehende Gruppe erkennen, doch die Menschen im Dorf konnte ich ja nicht im Stich lassen. Dort angelagt hatte ich erkannt, daß ich die Menschen, die Hilfe benötigt hätten, bereits im Stich gelassen hatte, ich konnte nur noch Tote vorfinden. Wer Widerstand leistete wurde bis zu seinem Tode gefoltert, die, die das getan hatten, hatten also Zeit - die Zeit, die ich unterwegs mit unnützer Rast und Pausen vergeudet hatte. Doch hatten diese Bestien, anders kann man diese Wesen nicht bezeichnen, bereits dafür gesorgt, daß niemand mehr eine Bestattung benötigte, denn die Menschen des Dorfes wurden in ihre Häuser getrieben und diese danach in Brand gesteckt.

Voller Grauen durchschritt ich das Dorf, doch außer dem Prasseln des Feuers war nichts mehr zu hören. Ohne mich um Gefahr zu sorgen nahm ich die Verfolgung auf und es ist mir täsächlich gelungen, die Gruppe zu stellen, und ich habe es ihnen vergolten indem ich sie in den Kerker brachte - der Richter sah für die Kerle das Schafott vor. Wie es sich herausgestelllt hatte, zog schon seit längerer Zeit ein marodierender Söldnertrupp durch die Lande, der bereits in mehreren Landesteilen gesucht wurde.
Warum erzähle ich diese Episode?
Nun, dieses Ergeignis zeigte mir, was das Wichtige war, das an der Akademie gelehrt wird. Nach diesen Geschehnissen nahm ich Lehren über Tugenden, Pflicht, Ethik und Moral ernst und wichtig, mir hatte der Ausschluß gedroht, doch der Bericht, den ich von den Ereignissen während meines Beileidbesuches ablieferte, wurde natürlich geprüft und ich durfte die Ausbildung zu Ende bringen.

 
 Der Einstieg ins Abenteuer

Ich habe die Akademie vor zwei Mondumläufen absolviert und bin seitdem als reisender Abenteurer unterwegs. Bei dem Turnier in Andergast habe erfahren, das sich das nächste in Gratenfels ereignet. Auf der Reise auf der Reichstraße traf ich auf den Fischer Torben Gesse, einen Wilden aus dem Süden dessen Name wie Hatschipu klingt, die Jägerin Biriuta Fonarevá, die auch auf dem Weg nach Gratenfels waren und schließlich im Ort auf dem Sommerfest die Druidin Nuriama Schattentanz.

Dort gab es Ereignisse, durch welche wir natürlich auffielen. Der Wilde und die Druiden standen dem Gardeoffizier bei, als aus einem Korb drei Nesselvipern entkamen, danach lernten wir Magister Balthusius kennen. Unser Aufenthalt in Gratenfels führte uns in ein Abenteuer, von dem wir noch nicht wissen was es uns bringt. Doch bin ich mir meiner Begleitung sicher und ich glaube in guter Gesellschaft zu sein.