Helron von Teppicymon
 
Portrait
 
Wappen
   Spieler und Charakter
   
Spieler Jürgen Wulz
   
Rasse Mittelländer
Kultur Aranien, städtischer Adel
Profession Gardeoffizier (nach Vorbild Schwertgeselle Adersin)
   
Vorteile Adlige Abstammung (den anderen Helden noch nicht bekannt), Herausragende Eigenschaft Gewandheit
Nachteile Arroganz (5), Eitelkeit (5), Blutrausch, Schulden (1000 D), Verpflichtungen (Hof von Zorgan), Unfähigkeit: Naturtalente
Gaben Ärgern von "der Vor-/Nachteil gilt nur wenn ich will" Spielern (20)
Lieder /
Besonderes

Als Meisterinformation gelten:
Verwandschaftlicher Hintergrund, Adelsstatus und genauer Status von Helron in der Garde Zorgans

 
 Aussehen

Helron ist ein etwa 93 Finger großer Mittelländer mit stark aranischem Einschlag. Er hat schwarzes Haar, blaue Augen und braungebrannte Haut, allerdings nicht nur von Natur aus braun. Entspannte Gesichtszüge aber stets wachsame Augen prägen sein Erscheinungsbild. Er trägt hauptsächlich dunkle oder schwarze Kleidung und einen schwarzen Reiterumhang. Seine Bewegungen lassen bereits erahnen, dass er sich in guter körperlicher Verfassung befindet, kombiniert mit einer scheinbar hohen Gewandheit. Waffen trägt er selten sichtbar, er hat aber stets zwei Dolche bei sich und seinen besonderen Säbel, den er immer unter dem Mantel verbirgt. Die weit geschnittenen Gewänder verstecken auch die leichten Rüstungsteile, sofern er überhaupt welche trägt.
Helron kann sich aber auch bunt, modisch, auffällig, exklusiv oder geckenhaft kleiden, gerade so wie es der Anlass verlangt, und hat daher meistens zwei oder drei Varianten an Kleidung im Gepäck - eine gewisse Eitelkeit lässt sich wohl nicht verheimlichen.

 
 Charakterbeschreibung

Helron zeigt generell ein ruhiges Verhalten und ist nur äußerst schwer aus seiner Ruhe zu bringen, allerdings stets wachsam und beobachtend. Helron bevorzugt es generell, sich zwar offen und gesellig zu geben, dabei seine wahren Qualitäten im Hintergrund zu halten. Erst dem aufmerksamen Beobachter und Zuhörer werden sich seine Fähigkeiten offenbaren.
Er kann ein starkes, souveränes Auftreten an den Tag legen , das sowohl gute Erziehung als auch einen hohen sozialen Status erahnen lässt oder sich auch wie der typsiche Freiherrensohn, Aussteiger und Abenteurer, benehmen, der es zu Hause unter nicht mehr ausgehalten hat und nun den Rest der Welt erfahren will.
Helron ist in vielen Wissensgebieten gebildet und beherrscht mehrere Sprachen. Besonders im gesellschaftlichen Umgang zeigt er sich als sehr erfahren und versiert. Handwerk und Naturtalente erschließen sich ihm aber nur sehr beschränkt, dabei hat er gerade das für einen Kämpfer Allernodwenidigste erlernt, bevorzugt er es doch, nicht in der freien Natur zu übernachten oder sich die Künste guter Handwerker zunutze zu machen.

Seine Kampfkunst erlernte er am Hofe von Zorgan, er beherrscht den beidhändigen Kampf mit Schwert und Dolch, sowie den Fernkampf mit Wurfmessern oder Bogen, zeigt seine Fähigkeiten aber nur, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt und hält sich in diesem Bereich generell gerne bedeckt, kämpft wenn nötig auch nur so stark wie es sein Gegner verlangt, um nicht gleich seine volle Stärke preiszugeben. Helron mag es offensichtlich, unterschätzt zu werden oder wenigstens schwer einschätzbar zu sein.

 
 Hintergrundgeschichte

Helron wurde im Jahre 14 nach Hal am Hofe von Zorgan, Aranien, als zweiter Sohn von von Kendrik und Delilah Teppicymon geboren. Helrons Mutter Delilah ist Vorsteherin des Rahjatempels von Zorgan. Sein Vater Kendrik, ein geachteter Schwertmeister, ursprünglich aus Gareth stammend, war ab 17 Hal der Kadi von Shamiran, einem Stadteil von Zorgan, seit dessen Schwiegervater Benaiman zu Boron ging. Kendrik war außerdem einer der 7 Gezeichneten, die in den Kampf gegen Borbarad gezogen sind. Zuletzt ist Kendrik, durch sein Zeichen vollständig in ein 4 Schritt großes Echsenwesen verwandelt, im direkten Kampf gegen den Sphärenschänder gefallen. Von ihm hat Helron nicht nur viel über das Kämpfen gelernt sondern aus zahlreichen Erzählungen auch viel über Aventurien selbst und über Verbündete und Feinde Kendriks.

Am Hofe von Zorgan genoss der junge Helron alle Annehmlichkeiten und wurde bald in vielen Wissensgebieten geschult. Natürlich erlernte er auch die passenden gesellschaftlichen Umgangsformen und erfuhr einiges über die Staatskunst sowie allem was man als zukünftiges Mitglied des Zorganschen Hofadels brauchen wird.
Neben seinem Bruder Alman, der später seinen Vater beerben sollte, wollte man auch Helron zukünftig in die Dienste der Zorganschen Botschaft stellen. Helron war also drauf und dran, zu einem typischen Adelssohn zu werden, verwöhnt und eitel, arrogant und abgehoben und zu einem gewissen Teil weltfremd.

Leider mussten die Brüder Teppicymon sehr oft und lange ohne ihren Vater Kendrik auskommen, der in ihren jungen Jahren oft unterwegs war, wenig Zeit blieb ihm neben den Aufgaben im Kampf gegen die dunklen Mächte. Als ausgebildeter Offizier Gareths stellte er sich auch jetzt noch in den Dienst der Armee des Mittelreiches und in den Kampf gegen Borbarad. Doch ihre Mutter Delilah und die Verwandten Zorganer kümmerten sich blendend um die beiden Söhne Kendriks, und versuchten an seiner Statt die beiden alles zu lehren, was ihr Vater ihnen gerne selbst beigebracht hätte. Kendrik bedachte seine Söhne sooft er konnte mit Nachrichten und Berichten seiner Abenteuer und besuchte seine Söhne auch sooft es die knappe Zeit zulies, und dies brachte vor allem Helron dazu, sein Leben kritisch zu betrachten und viele Dinge etwas anders zu sehen, als es ihm das höfische Leben oft zeigte.

Und letztlich kam es doch etwas anders als es sich Helrons Lehrmeister vorgestellt hatten. Helron entwickelte nicht nur seine geistigen Fähigkeiten, er hatte auch einiges an körperlichem Talent von seinem Vater geerbt und wuchs langsam zu einem großen, sehr athletischen Mann heran, dessen überdurchschnittliches Geschick der Sultana Sybia von Zorgan bald ins Auge stach. Sie veranlasste ihre Waffenmeister, Helron persönlich als Säbelkämpfer auszubilden und stellte ihn dann in den Dienst ihrer Hofgarde, in der er als Offizier der Garde diente. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, könnte man in diesem Fall sprichwörtlich sagen.
Für den Hof von Zorgan erledigte Helron in Folge zunächst einige offizielle Aufträge und wurde langsam zu einer Art persönlichem Untergebenen der Sultana Sybia, der sein ungewöhnlich sorgloser und forscher Umgang mit eigentlich von der Etikette her anspruchsvollen Aufgaben imponierte und die ihn immer wieder auf Reisen schickte, vermutlich auch mit eher persönlichen Aufträgen, da die Details zum Teil selbst den Führenden am Hofe verborgen blieben.

Es geschah, dass Helron nach seiner Rückkehr von einer längeren Reise überraschend und sehr plötzlich nach einer Audienz bei der Sultana den Hof von Zorgan verließ. Die genauen Gründe dafür dürften wohl nur ihm selbst und der Sultana Sybia bekannt sein, offiziell erfuhr man nur, er werde dieses Mal für längere Zeit unterwegs sein müssen. Jede für den außenstehenden scheinbar bevorzugte Anstellung hat eben auch ihren Preis.
Sein wohl sehr dringender Auftrag führte zuerst nach Gareth und dann weiter nach Trallop, Lowangen und schließlich Tifhusen. Helron war gerade auf dem Weg von Tifhusen zurück Richtung Gareth, um dort zeitweilig eine neue Anstellung zu suchen, bis er nach Zorgan zurückkehren sollte, als er erstmals auf die Helden Wickie Olgardson und Saria Adersin traf, mit denen er sich aufmachte, ein "Verwunschenes Dorf" zu retten.

Wie allen andern die ihn auf Reisen sehen, ist aber auch den Kameraden weder bekannt, dass er ein Edler ist, noch die Art der Dienste, die er für den Hof von Zorgan leistete, mit dem er derzeit nur schriftlich in Kontakt ist. Offiziell ist eir einfach ein Garde-Soldat gewesen, der nun in der Ferne Erfahrungen sammelt um später seinen Dienst wieder aufzunehmen. Alles andere bleibt vorerst noch verborgen.

 
 Der Einstieg ins Abenteuer

"Auf meiner Rückreise aus Tifhusen machte ich in einer kleinen Taverne Rast. Ich wollte nach Gareth, um mir dort eine passende Anstellung zu suchen, nachdem ich Zorgan mit diesem letzten heiklen Auftrag in Tifhusen verlassen hatte. In dieser Taverne trafen wir auf einen Händler, der uns Anwesenden die Geschichte über ein bereits seit über 200 Jahren verwunschenes Dorf erzählte, in das er aufzubrechen gedachte. Natürlich wollte ich genaueres erfahren und beschloß, mich ihm anzuschließen um dieses Dorf zu sehen, das wohl nur einmal im Jahr an einer bestimmten Stelle auftaucht. Welch aufregendes Abenteuer!
Zwei weitere Reisende, Saria und Wickie, wollten uns begleiten. Es war mir nicht möglich, der Versuchung zu widerstehen, den Bann um dieses Dorf aufzuheben, und so machten wir uns dann gemeinsam an diese Aufgabe, die wir nach einigen nicht unerheblichen Schwierigkeiten auch lösen konnten.
Nun, und nachdem die Wege der beiden Reisenden wohl dieselben zu sein schienen wie die meinen, beschlossen wir, uns weiterhin gemeinsam auf den Weg zu machen, Richtung Gareth. Es schien der Wille der Zwölfe zu sein, dass wir fortan noch öfter die Gelegenheit haben sollten, gemeinsam interessante Abenteuer zu bestehen!"