Ithildin vom Clan der Planer
 
Portrait
   Spieler und Charakter
  Spieler Jean-Pierre
  Rasse Hochelf
  Kultur Die Alten
  Profession Planer
  Vorteile Altersresistenz, Astrale Regeneration II, Dämmerungssicht, Herausragende Sicht, Resistenz (Krankheiten), Vollzauberer, Wohlklang, Zweistimmiger Gesang
G1: Begabung: Intuition
    Nachteile Arroganz (12), Eitelkeit (6), Neugier (14), Platzangst (4), Totenangst (2), Vorurteile gegenüber Zwerge (6), Elfische Weltsicht, Prinzipientreue (Gehorsam, Ehrenhaftigkeit, Kontrolle der Realität), Randgruppe (Hochelf), Schulden (1500 Dukaten), Sippenlosigkeit, Unfähigkeit: Naturtalente, Zechen, Götter/Kulte
G1: Rachsucht (4), Alpträume
Wappen
  Gaben Rubinsicht (G1)
    Lieder
  1. Lord Of The Dance, Lord Of The Dance
  2. Luar Na Lubre, Romeiro Ao Louxe
  3. America, The Last Unicorn
  4. G1 Thema: Master And Commander, Into The Fog
 
 Das erste Zeichen - Das Almadine Auge
Das linke Auge des Trägers ist ein runder, intensiv funkelnder Rubin, in dessen Inneren sich geisterhafte Lichtreflexe zu brechen scheinen. Der Rubin ist außergewöhnlich hart und lässt sich mit gewöhnlichem Werkzeug kaum beschädigen.

Sollte der Träger das Auge verdecken, gilt er sozusagen als "Einäugig". Wenn er dies nicht tut, werden Betrachter oft skeptisch und furchtsam auf das Auge reagieren. CH Proben sind um schlechte Eigenschaften des Gegenübers erschwert.
 
 Aussehen
Ithildin ist ein fast zwei Schritt hoher, muskulöser Mann mit elfischen Zügen. Trotzdem legt er recht geschmeidige Bewegungen an den Tag. In Menschenjahren würde man ihn für ungefähr fünfundzwanzig halten. Sein langes blondes Haar ist seidig glatt und reicht weit über seine Schultern herab. Er trägt eine Augenklappe über dem linken Auge, doch wenn man ihm tief in sein rechtes Auge schaut erahnt man sein wahres Alter. Dieses Bergseeblau mit einer schier unendlichen Tiefe und die goldenen Sprenkel können einen in seinen Bann ziehen. Seine Kleidung besteht zum größten Teil aus der Rüstung, einer ungewöhnlichen Garether- Platte und einem Baburinerhut. Dazu Stulpenstiefel und Handschuhe aus speckigem Ziegenleder. Links an der Hüfte hängt ein Säbel, rechts eine Linkhand und am Rücken trägt er eine Zweililie. Mit seinem Pferd, einem Tralloper- Riesen, kann er einem schon ein bisschen Angst einjagen.
 
 Charakterbeschreibung
Ithildin ist ein etwas vorlauter und besserwisserischer Zeitgeselle. Er neigt zu Verschwörungstheorien und kann seine Nase meist nicht aus Dingen halten, die ihn nichts angehen. Er wird niemals einen wahren Freund im Stich lassen. Als ehrbarer Mann mit Improvisationstalent wird er gerne bezeichnet. Am Morgen kann es passieren, dass er etwas mürrisch ist, wenn er nicht gut geschlafen hat. Außerdem hasst er es wenn man ihn als Halbelfen betitelt, wo er doch dem edlen Geblüt der Hochelfen entstammt. Was die Zwölfe angeht, akzeptiert er ihre Existenz, doch zweifelt an ihrer Allmächtigkeit. Am liebsten ist ihm Rahja, da sie freundlich, respektvoll und doch bestimmt ist. Und sie ist die einzige, die sich ihm offenbart hat.
 
 Hintergrundgeschichte
Ithildin wurde im Jahre neunhunderteinunddreißig Bosporans - Fall, am achten des Boron, in Ta`Leni geboren. Ithildin wurde schon früh in allem unterrichtet, was mit den Wilden zu tun hatte, denn er sollte eines Tages Shadruel, den Führer der Wilden, als annähernd bester Vertrauter zur Seite stehen und den Vislani alles Berichten, vielleicht sogar am Ende Shadruel töten. Im zarten Alter von vierunddreißig Jahren wurde er ausgeschickt, um die Wilden zu finden und sich ihnen zu ergeben oder anzuschleißen. Der erste Teil des Plans war geglückt.

Etwa zwei Jahre später hatte er sich in die Gemeinschaft, in der Shadruel war, vorgearbeitet. Nun musste er sich sein Vertrauen verdienen. Damit hatte Ithildin anfangs ein Problem (Bauern und Feldarbeiter der Alten töten). Doch als Shadruel persönlich mit ihm trainierte hatte er viel Zeit es zu verdrängen und Shadruel wurde wie ein Mentor für ihn. Auch Shadruel vertraute ihm zusehends mehr und mehr. Shadruel weckte in ihm ein Gefühl dass er bisher nicht kannte, nämlich Ehrgeiz. Siebzehn lange Jahre später bekam Ithildin den Befehl Shadruel zu töten. Er wusste weder ein noch aus. Sollte er ihn ermorden, seinen Mentor, obwohl er ihm ein Zuhause, eine Familie und Vertrauen schenkte oder solle er sein Volk verraten und all das Wissen und die Prinzipien verraten die ihm als Kind mit auf den Weg gegeben wurden? Ithildin war zu dieser Zeit ein Mann der Kompromisse geworden und nahm so auch bei dieser Entscheidung die goldene Mitte. Er beichtete Shadruel ein Spitzel zu sein und sagte ihm er könne damit nicht weiter machen, denn Shadruel sei wie ein Vater führ ihn.

Shadruel glaubte ihm, und da er ihm nicht mehr voll vertrauen konnte folgte er einem Grundsatz (halte dir dein Freunde sehr nahe, aber deine Feinde noch näher). Den Vislani gab er zu verstehen, dass er nicht an Mord und Meuchelei beteiligt sein wolle und deshalb diesen Auftrag nicht ausführen könne. Die Konsequenz war, er wurde verstoßen. Shadruel versuchte Ithildin ganz auf seine Seite zu ziehen und als Beorn eintraf gelang es ihm auch. Er sagte, dass Fenvarien die Stämme einen und auch die Alten zur Vernunft bringen würde. Es gäbe nur noch ein geeintes Volk. Das war Itildins größte Hoffnung, eines Tages ein geeintes Elfenvolk zu erleben. Jeder dürfte so Leben wie er es für richtig hielt. Inzwischen ist er achtundsechzig und genießt wieder Shadruels Vertrauen und vielleicht werden bald neue Abenteurer eintreffen und in ihm ein weiteres unbekanntes Gefühl wecken, wie zum Beispiel den Forscherdrang.
 
 Der Einstieg ins Abenteuer

An der Seite von Shadruel war Ithildin zum ersten mal mit einem anderen Volk zusammen, den Thorwalern von Beorn, dem Einäugigen. Sie kamen ihm sehr barsch und ungebildet vor. Es musste noch andere von seinem Volk geben, die intelligenter sein würden. Unter seinem Kommando wurde immer nach weiteren nicht elfischen (badoc) gesucht. Bis eines Tages eine weitere Gruppe von Thorwalern mit noch einigen anderen, viel sonderbareren Leuten bei Shadruel vorsprachen. Es stellte sich heraus, dass diese unter dem Befehl von Aslaif "Fogwulf" Phileasson standen und Gegenspieler Beorns waren. Ithildin bekam den Auftrag diese Neuankömmlinge zu beobachten und darüber zu berichten, damit Shadruel darüber entscheide, welche der beiden Gruppen nun seine Freundschaft verdiene. Nach wenigen Wochen schlossen Phileassons Gruppe und Shadruel einen Vertrag. Sie sollten mit dem Elfenschiff mit dem sie gekommen sind wieder zurückfahren, Beorn und seine Mannen mitnehmen und auf Dere nach Fenvarien suchen. Shadruel, Ithildin und zwei weitere Elfen begleiteten die Außerweltler aus den Nebelinseln zurück nach Dere. Ithildin bat bei Shadruel darum die Helden zu begleiten um Fenvarien, ihren Hochkönig, zu finden und es wurde ihm gewährt. Seitdem begleitet er sie auf all ihren Wegen.