Sefira Aldare Karessin
 
Portrait
 
Vertrauter
   Spieler und Charakter
   
Spieler Jürgen Wulz
   
Rasse Halb-Nivesin
Kultur Garetien-beeinflusste Satuaria-Tochter
Profession Hexe (Tochter der Erde)
   
Vorteile Altersresistenz, Eigeboren, Gutaussehend, Herausragende Eigenschaft (KLugheit), Tierfreund, Verhüllte Aura, Vollzauberer
Nachteile Angst vor Menschenansammlungen (6), Eitelkeit (6), Rachsucht (9), Sensibler Geruchssinn (6), Feste Gewohnheit (Erdgebunden), Gesucht I (Nivesenland - Ost), Körpergebundene Kraft, Speisegebote (Vegetarier), Stigma (weisse Strähne), Unfähigkeit: Merkmal (Beschwörung, Dämonisch (gesamt), Temporal)
Gaben  
Lieder/
Besonderes
Sefiras Vertrauter ist die Schneeeule Einuk
 
Aussehen
Sefira hat eine schlanke, zierliche Figur mit durchschnittlich ausgeprägten aber wohlgeformten weiblichen Rundungen. Sie hat eher helle Haut, was gemeinsam mir den leicht mandelförmigen Augen auf ihre nivesischen Wurzeln hinweist. Ihr tiefschwarzes Haar reicht bis über die Schultern und weist im Sonnenlicht einen dunkelblauen Schimmer auf, nur eine einzelne, weiße Haarsträhne zieht sich von ihrer linken Stirnseite durch die dunkle Haarpracht. Gelegentlich färbt Sefira diese Strähne schwarz, wenn sie längere Zeit nahe oder in größeren Orten oder Städten ist, doch die Färbung verblasst unnatürlich rasch. Sofern möglich trägt Sefira ihr Haar offen, sonst wird es zu einem lockeren Zopf gebunden. Ihre Augen haben die Farbe eines hellen Saphirs.
 
 Charakterbeschreibung

Sefira ist ein emotionaler Charakter, stimmungsabhängig und genauso leicht zu erfreuen wie zu verärgern. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, läßt die Umgebung wissen, wie sie gerade gelaunt ist. Ist sie verärgert, wird sie eher verschlossen und ruhig, um nicht jemanden im Zorn zu beleidigen, doch einmal richtig in Rage geraten kann sie dem Auslöser auch mal eine wilde Szene machen. Beruhigung und Entspannung findet sie in der Ruhe der Natur, beim Fliegen oder im vertrauten Beisein ihrer Schneeule Einuk.
Sie ist neuen Bekanntschaften gegenüber wohl offen und unterhält sich gern, bleibt innerlich aber lnage skeptisch und vorsichtig, da sie niemals wissen kann, wie diese zu Satuarias Töchtern stehen. Hat sie aber einmal zu jemanden Vertrauen gefaßt, wird sie ein treuer Kamerad sein, auf den man sich verlassen kann und wird ihm helfen und ihn unterstützen wo immer es ihr möglich ist.

Wer es aber wagt, dies Vertrauen zu mißbrauchen, hat sich einen erbitterten, hartnäckigen und unberechenbaren Feind geschaffen, den diesen Verrat an ihrem Geschenk wird sie nur schwer verzeihen und es sich außerden kaum nehmen lassen, sich auf ihre spezielle Art zu rächen.
Natürlich ist sie immer versucht, ihre Magie zu verstecken und lässt große Sorgfalt walten. Zaubert sie, um den Kameraden zu helfen, versucht sie immer, die Magie mit erklärbaren Handlungen (z.B. eine Kräutertinktur kurz vor einem gerade noch lebensrettenden "Balsam") zu tarnen. Doch irgendwann wird sie wohl in der Not einen Zauber wirken müssen, den sie wenigstens vor der Gruppe nicht mehr verheimlichen kann... vor diesem Zeitpunkt hat sie bereits Angst, denn dann liegt ihr Schicksal in der Hand ihrer Kameraden, mag ihr Leben von deren Verschwiegenheit abhängen. Eine Situation, in die sie lieber morgen als heute geraten möchte.

 
 Hintergrundgeschichte
Sefiras Mutter Aldare, eine Hexe (was natürlich nicht allgemein bekannt war), die aus der nähe von Paavi im östlichen Nivesenland stammte und ihr Leben zumeist auch dort verbrachte, lernte wenige Jahre nach Hal einen jungen, reisefreudigen Händler aus Gareth kennen, den sie in den nächsten Jahren regelmäßig traf. Sie richteten es ein, dass sich ihre Wege immer wieder auf verschiedenen Märkten kreuzten. Der junge Händler, Alran, reiste viel zwischen Gareth und dem Bornland, um dort für das Geschäft seines Vaters die nötigen Kontakte zu halten und natürlich Handel zu treiben.

Aldare verliebte sich in dem Mann, sie trafen sich öfter in der Gegend um Ouvenmas, wo Alran in den letzten Jahren ein Kontor errichtet hatte und eines Tages beschlossen sie, zu heiraten. Nach einigen Jahren machte Satuaria Aldare ein besonderes Geschenk - sie gebar ein Ei, aus dem schließlich Sefira geboren wurde, ein Kind behütet von Satuaria und beschenkt mit besonderer Begabung und Schönheit. Alran konnte mit diesem Ereignis nicht umgehen und so verriet er im Weinrausch, jedoch vielmehr aus Unachtsamkeit und Verwirrung denn böswillig, seine Frau Aldare, der daraufhin nichts anderes blieb als das Land zu verlassen, um der Verfolgung durch Hexenjäger wenigstens vorläufig zu entgehen.

Seit diesen Tagen, es war etwa um 16 nach Hal, lebte Aldare in einer Jagdhütte der Familie ihres Mannes in der Nähe von Rhodenstein in Weiden. Alran hatte seinen Fehler sehr bedauert und ihr diese Hütte als Entschuldigung überlassen, dennoch konnte er nicht verzeihen, was Aldare ihm so lange verheimlichte und lernte nicht, mit dieser neuen Situation umzugehen, so verlies er danach seine junge Familie. Aldare zog Sefira also alleine auf und lehrte sie natürlich auch das Hexenhandwerk. Sefira kennt die Vergangenheit ihrer Mutter, von ihrem Vater weis sie heute aber nur, dass er die Familie verlassen hat, als sie noch ein Baby war.

Im Jahr 27 Hal, wurde Sefira zeremoniell in den Zirkel der Töchter der Erde aufgenommen und gilt nun als anerkannte und, als eigeborene, besonders geschätzte Hexe. Leider begab es sich vor wenigen Monaten, wohl im EFFerf 31 Hal, dass die vom Kräutersammeln nach Hause kommende Sefira ihr Heim in hellen Flammen stehend vorfand, mehrere berittene Männer hatten es scheinbar geplündert und danach in Brand gesteckt.

Heimatlos geworden entschliesst sie, den Helden zu folgen und einem Bewohner des nahen Dorfes in ihrem ersten Abenteuer, "Die dunkle Höhle", zu helfen.
 
 Der Einstieg ins Abenteuer

"Als ich vom Kräutersuchen nach Hause kam, fand ich mein Heim in Flammen. Alles was ich noch sah, waren berittene Männer, die bereits den Schauplatz verliessen und drei Gestalten zu Fuß, die noch um mein Haus herumschlichen. Ich hatte Angst um meine Mutter und Angst, dass die Männer Hexenjäger waren, doch wenigstens ein kleines Glück fand ich in diesem Unglück.. ein Mensch, ein Zwerg und ein Elf waren es, die mir hier zu Hilfe eilten und nicht wie befürchtet Schaden zufügen wollten.
Meine Mutter jedoch blieb unauffinbar, mein Heim war verbrannt. In tiefster Trauer, dem Wunsch im Herzen tragend, meine Mutter zu finden, von der ich wenigstens erspürte dass sie noch lebt, schloß ich mich zunächst diesen 3 Leuten an, auf dem Weg in eine ungewisse Zukunft. Wohin sollte ich sonst gehen, wo meine Suche beginnen? Irgenwann werde ich sie finden, solange wollte ich versuchen, diesen Leuten auf ihrer Suche nach neuer Erfahrung zu helfen."