Viele Jahre hindurch bist Du ihm entkommen. Doch ein wahrer Diener Praios gibt nicht auf, und er hat Dich gefunden. Du bist des Weglaufens müde, und folgst ihm in den Keller des Tempels, wo zahlreiche Kerzen und Fackeln die Dunkelheit vertreiben. Doch vertreiben sie auch die Dunkelheit Deiner Seele? Inquisitor Roderick steht hinter Dir, die Fackel nahe an Deiner Schulter, als der Hochinquisitor persönlich die Befragung beginnt.

Zurück zu den Spielern und Helden

Hochinquisitor Anshelms Fragen:

  1. Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?
  2. Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?
  3. Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?
  4. Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?
  5. Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?
  6. Warum DSA4?
  7. Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?
  8. Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?
  9. Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?
  10. Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?
  11. Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?
  12. Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?
  13. Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?
  14. Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?

Angaben zur Person:

Daten:
Geburtsdatum: 27. 10. 1985
Geburtsort: Klagenfurt
Wohnort: Krumpendorf (zuerst aber Gurnitz)


Zum Seitenanfang!

Frage 1: Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?

Meine ersten Erfahrungen mit dem RPG waren schon sehr früh. In der Gruppe meines ältesten Bruders konnte ich mit 9 oder 10 Jahren erste Rollenspielluft schnuppern. Da später mein zweiter Bruder auch zu spielen begann, konnten wir von zeit zu zeit selbst erfundene Abenteuer spielen.

Zum Seitenanfang!


Frage 2: Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?

Ich sehe RPG als eine Art ?interaktives lesen?. Nur beim Rollenspiel kann ich solche Abenteuer erleben und sie selbst mitgestalten. Meine ?romantische Ader? treibt mich dazu, die größten Abenteuer zu bestehen. RPG ist außerdem eine Möglichkeit andere Seiten seiner Persönlichkeit auszuspielen, die man im realen Leben aus gesellschaftlichen Gründen unterdrücken muss, oder sogar in Rollen zu schlüpfen, die der eigenen Persönlichkeit völlig fremd ist.

Eine weitere Faszination ist der Charakter selbst. Man fängt als Jungspund an und erlebt, wie Abenteuer, Erfahrungen und Entbehrungen ihn prägen und verändern. Man kann Höhen und Tiefen miterleben - miterleben wie Tsa steter Wandel den Charakter umgibt und ihn formt, bis er als größter Held eine Legende wird - oder vorher unverhofft von Golgari abgeholt wird.

Außerdem darf man die soziale Komponente des Rollenspiels nicht vergessen. Man lernt Fremde kennen und bildet wertvolle Freundschaften, die übers Rollenspiel hinaus halten. Bei Feiern, Festen und verschiedensten anderen Gelegenheiten kommt man mit jenen neu gefundenen Freunden zusammen.

Zum Seitenanfang!


Frage 3: Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?

Wirklich gespielt habe ich eigentlich immer nur DSA. Mit ein paar Freunden habe ich einen kurzen Shadow run versuch gestartet, aber ich habe gemerkt, dass mir der Hintergrund von DSA deutlich besser gefällt. In andere Spiele wurde sonst maximal hineingeschnuppert.

Vom Spielstil her habe ich schon in verschiedensten Gruppen gespielt: Angefangen von meinen ersten Versuchen bei meinem Bruder, wo wir einen ähnlichen Stil pflegten wie wir ihn derzeit auch betreiben: Eine gute Mischung aus Charakterspiel, Kampf und vor allem Spielspaß. Danach habe ich mit Freunden öfters einen Stil gepflegt, der etwas präpubertär und kindisch geprägt war. Zum Schluss durfte ich in Wie bei meinem lieben Bruder wieder mitspielen, wo ein eher heroischer sehr auf das Charakterspiel fixierter Stil gepflegt wird. Fazit: Unser Stil ist die goldene Mitte. Speziell seit der G7-Kampagne gefällt es mir immer besser: Es wird eine Heldengeschichte geschrieben und nicht nur ein Abenteuer nach dem anderen gereiht.

Zum Seitenanfang!


Frage 4: Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?

Diese Frage wird jetzt am Charakterbogen von ChristoF beantwortet.

Zum Seitenanfang!


Frage 5: Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?

Nein. Ich spiele zwar leidenschaftlich gerne RPG, aber Satinav schenkt mir nur mit 24 Stunden pro Tag. Ich kann also aus zeitlichen Gründen nicht öfters spielen, da sonst andere Aktivitäten darunter leiden müssten.

Und warum ich DSA spiele? Bei DSA gibt es eine genaue Beschreibung der Regionen und Kulturen, einen komplexen Hintergrund, eine Vergangenheit und eine ungewisse Zukunft. Ein gutes Regelwerk allein reicht einfach noch nicht.

Zum Seitenanfang!


Frage 6: Warum DSA4?

DSA4 hat im Gegensatz zu DAS 3 endlich den viel zu groß geratenen Faktor ?Glück? in die Schranken gewiesen. Es kann nicht mehr passieren, dass ein Streuner auf Stufe 5, der halt ein paar Mal Kriegskunst gesteigert hat, sich in der Taktik und Strategie besser als der Stufe 10 Krieger auskennt, nur weil sein Spieler leider Würfelpech hatte. Außerdem wurde das Kampfsystem endlich interessant! Die Einführung von verschiedenen Stilen macht den Kampf spannend wie nie zuvor. Fehler aus DAS 3 (Linkshändig, Zweihänder mit Dolchparieren,?) wurden größtenteils ausgemerzt.

Zum Seitenanfang!


Frage 7: Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?

Da die meisten meiner Charakter Kämpfer sind, sind das MBK und das Arsenal ganz oben auf meiner Liste. Regionalergänzungen hängen immer vom jeweiligen Charakter ab, da ich vor der Generierung immer durch das Buch ackere, und immer auf spannende, interessante oder lustige Details stoße.

Zum Seitenanfang!


Frage 8: Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?

Mir gefällt bei der Magie alles rund um die Zauberwerkstatt und die spontanen Modifikationen nicht, da sie die Zauber verkomplizieren und unübersichtlich machen. Ein stetes herumgeblättere in den Büchern vor jedem Zauber ist nervig und tötet die Stimmung.

Zum Seitenanfang!


Frage 9: Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?

Ui, da gibt es so einige. Ich zähle am besten auf, was mir an welcher Region am besten gefällt.
Aranien/Tulamidenlande: Die südliche Kultur, das arabische Flair! Wein Weib und Gesang, die Kunst der Verführung und die herrlichen Rösser! Wind der über die Wüste weht. Bardenklänge zu einem Siebenschleiertanz? Dieses einzigartige Flair kann nur Aranien erzeugen.

Thorwall: Große Männer und starke Kämpfer! Es gibt kein politisches Geplänkel und keine Intrigen. Wenn es ein Problem gibt, wird es ehrlich und mit der Axt in der Hand gelöst. Nicht zuletzt spielt meine persönliche Neigung zum Wasser bzw. zum Segeln eine Rolle.

Weiden: Auch hier hält sich das Intrigenspiel zurück und wahre Ritter und Helden stehen im Mittelpunkt, wenn sie ein paar Orks zurück in ihre Heimat prügeln!

Unbeliebt:
Die eitlen Gecken im Lieblichen Feld und die Intrigen Al?Anfas sind sicher ganz unten auf meiner Liste. Auch im Urwald fühle ich mich nicht unbedingt wohl.

Zum Seitenanfang!


Frage 10: Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?

SF:
Hammerschlag: Dieser määächtige Schlag, der aber einem selbst zum Verhängnis werden kann. Mir gefällt die Gefahr dahinter.

Gegenhalten: Auch hier ist es gefährlich, wennauch Wirkung und Gefahr nicht so groß wie beim HS sind.

Schildkampf: Diese Stilrichtung finde ich am besten, da sie sowohl aggressiv, alsauch passiv agieren kann. Er ist zwar nicht der beste Duellstil, aber definitiv am umfassendsten.

Zauberspruch:
Die Magie gefällt mir im Allgemeinen nicht so gut und ich kenne mich wenig aus, aber ich würde hier vor allem Style-Zauber vorschlagen. zB der Haarschnitt oder Schneiderzauber.

Vorteil:
Gutaussehend ist einfach stylisch und hat Rashim schon viele gute Dienste erwiesen. Herausragendes Aussehen hingegen finde ich, benötigt entweder eine Begründung oder sollte eher besonderen NPCs vorbehalten sein.

Dämmerungssicht: Ein nettes extra und immer nützlich. Leider kann mans nicht selber wählen, sonder ist an die Rasse gebunden.

Wolfskind(willentlich): Einfach wieder ein stylischer Vorteil, der zwar Unmengen kostet und wenig bringt, aber wie sagt man so schön? Style is everything.

Nachteil:
Stylische Nachteile sind das um und auf. Ich kann hier keine expliziten nennen, dass jeder Nachteil aus einem Charakter eine detailreichere Persönlichkeit machen kann oder einfach augenscheinlich eine billige GP Quelle ist. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden.

Talente:
Betören: Mit Abstand Rashims Lieblingstalent! Es ist einfach eine nette Lösung für viele Situationen. Man muss ja nicht immer mit Axt und Schwert denken.

Bergbau: Dieses typische Zwergentalent ist mir spätestens seit Greifenfurt ans Herz gewachsen, auch wenn man es wohl sonst nicht so häufig anwenden kann.

Wachehalten: Dieses nützliche Talent verkürzt nervige Würflerei auf ein Minimum und erhöt somit deutlich den Spielspaß.

Zum Seitenanfang!


Frage 11: Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?

Zauberspruch:
Beherrschungszauber im Allgemeinen und der Ingisphaero im Speziellen.

Vorteil:
Gutes/Eidetisches Gedächtnis für Spieler, die ein schlechtes Gedächtnis und/oder eine ungeheure Zettelwirtschaft haben.

Nachteil:
Grundsätzlich mag ich keine Nachteile, die eigentlich der Gruppe mehr schaden als dem einzelnen Helden. So schaden mache Nachteile (vor allem in gewissen Kombinationen) dem Ansehen und dem Fortkommen der Gruppe.

Talente:
Überflüssige Sachen wie zB Stoffe färben müssten nicht sein.

Zum Seitenanfang!


Frage 12: Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?

Ganz klar teilen sich Rashim (sanft möge er in Rahjas Paradies ruhen) und Samolosch diesen Platz. Rashim als der schöne, ehrenvolle Offizier dem alle Frauen erlegen sind und auf der anderen Seite Samolosch, der sagen wir etwas weniger elegante, starke Krieger, der nichts auf die eitlen Gecken gibt aber das Herz am rechten Fleck hat. Beide vereint eine detailreich ausgearbeitete Vergangenheit, wodurch ich mich in den Charakter besser einfühlen kann. Dieser Hintergrund ist für mich besonders wichtig, vor allem wenn er beim Spiel einfließen kann.

Zum Seitenanfang!


Frage 13: Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?

1. Alptraum ohne Ende:
Die Stimmung in diesem Abenteuer war so gut wie selten zuvor. Verzweiflung und Mutlosigkeit breitete sich unter den Helden aus. Am Ende wurde der Gegner zwar bezwungen, jedoch bleibt die Befürchtung, dass dieser Sieg nicht für lange anhält. Tolle Beschreibungen und große Heldentaten! Nur die zu rettende Jungfrau hat gefehlt, und das Abenteuer hätte nicht gekrönt werden können?

2. Jahr des Greifen I:
Beginnend mit einer großen Schlacht, Verstrickung ins Netz der KGIA und Inquisition, Unterwanderung der orkischen Besatzung, Spielspaß (Tag der offenen Tür,?) waren viele Highlights hintereinander, aber wirklich beeindruckt hat mich das Zusammenspiel in diesem Abenteuer.

3. Die Verschwörung von Gareth:
Turnier am Anfang, nette Kämpfe, etwas Detektiv spielen, super Sachen, aber genial war die Einbindung von Chadim, was das ganze von einem Standartabenteuer zu einem besonderen Erlebnis machte, an das ich mich immer noch super erinnern kann!

Zum Seitenanfang!


Frage 14: Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?

Geehrter Haldan Lowanger!

Um Euch auf diese 14. Eurer Fragen zu antworten, musste ich lange Studien betreiben, bis ich in Al?Anfa auf folgende Passage in einem dort anscheinend berühmten Buche stieß:

Einst haderte ein Zwerg mit einem Gemüseweib um vierzehn mal vierzehn Kupfermünzen, da er behauptet haben solle, sie verkäufe verderbte und verdorrte Pflanzenkost! Der Disput geriet zunehmens außer Kontrolle, zumal weder das Gemüseweib noch der verschrobene und giererfüllte Zwerg zu einhelligen sich gedachten, da jener nur dreizehnmal dreizehn zu entrichten geneigt war. Jenes Gemüseweib entmummte sich alsdann als finstres Hexenweib und gedachte den Gierigen zu verfluchen, auf dass ihm sein Barte ausfallen möge!
Diese für einen Gesellen kleinen Wuchses gar schreckliche Strafe wurde ihm untrüglich nicht von dem Hexenweibe auferlegt, nein, es gilt als gesichert, dass ein heiliger Greif gesichtet worden sein solle, welcher jenem seinen ganzen Stolz raubte, da jener aufgrund seiner Habsucht einen solch götterungefälligen Betrag zu zahlen forderte!

Aus dem Lehrbuch "Praiosgefällige Lügengeschichten für Phexens Jünger" - gefunden auf einem Basar in Süd Al'Anfa.

Zum Seitenanfang!

Zurück zu den Spielern und Helden