Viele Jahre hindurch bist Du ihm entkommen. Doch ein wahrer Diener Praios gibt nicht auf, und er hat Dich gefunden. Du bist des Weglaufens müde, und folgst ihm in den Keller des Tempels, wo zahlreiche Kerzen und Fackeln die Dunkelheit vertreiben. Doch vertreiben sie auch die Dunkelheit Deiner Seele? Inquisitor Roderick steht hinter Dir, die Fackel nahe an Deiner Schulter, als der Hochinquisitor persönlich die Befragung beginnt.

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Hochinquisitor Anshelms Fragen:

  1. Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?
  2. Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?
  3. Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?
  4. Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?
  5. Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?
  6. Warum DSA4?
  7. Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?
  8. Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?
  9. Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?
  10. Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?
  11. Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?
  12. Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?
  13. Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?
  14. Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?

 

Angaben zur Person:

Name: Christoph Timmerer
Geburtsdaten: 30.10.1976, Wolfsberg

 

Frage 1: Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?

Wien in den frühen 90ern, DSA 2 , Marvel Superheroes, und Travellers. Damals, vor langer, langer Zeit machte sich ein junger Kärntner auf, um sich in Wien an einer speziellen HTL zu versuchen. Da ich damals in einem Internat gelebt habe, nutzten wir unsere Freizeit, die nicht besonders üppig ausfiel, mit Rollenspielen. Dabei probierten wir verschiedensten Systeme aus. Mit Beginn des Studiums zeigt man mir die World of Darkness. Einmal Rollenspiel immer Rollenspiel, eben so lange, bis sich keiner dafür findet, und da ich immer dafür zu haben bin, hab ich wieder damit begonnen.

Eine interessante Erfahrung, die ich gemacht habe ist, daß es nicht wichtig ist, welches System man sich aussucht, sondern mit wem man spielt. Da sich in dieser Zeit die Rolllenspielsitzungen um einiges intensivierten, lernte ich auch DSA wieder von neuem kennen, was mich dabei beeindruckte, war die Hintergrundtiefe dieser Spielwelt. Auch lernte ich andere Systeme wie Shadowrun, Rolemaster und ähnliches kennen, doch hat sich im Grunde bewahrheitet, nicht das System, sondern die Runde, mit der man das Rollenspiel macht, zeigt, wie gut das Rollenspiel funktioniert.

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Frage 2: Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?

"Warum bin ich eine Erwachsene Person und spiele trotzdem Fantasy." Diese Frage kann so eigentlich nicht gestellt werden, sondern müsste vielleicht lauten, "Warum spielen nicht mehr Erwachsene Fantasy?" Fantasy zu spielen hat im Grunde nichts mit "erwachsen sein" zu tun, sondern eher damit, wie banal nehme ich meine Welt wahr, warum spielen Fantasy Verfilmungen mehrstellige Milliardenbeträge ein, warum hat das Gedankenexperiment einer englischen Kellnerin eine wahre Bestsellerflut ausgelöst?

Im Grunde ist es einfach, wir leben in einer Welt die durch Fakten und Zahlen definiert ist, es gibt auch keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte, um diese entdecken zu können, auch findet es sich sehr oft, das wir Religion und Mystik nicht ernst nehmen, wenn ich ehrlich sein sollte, ich zähle mich auch dazu; was also geschieht, wenn es ein Bedürfnis gibt, sich real nicht bewältigen lässt, so begeben wir uns im eine Erzählwelt, im Grunde aber geschieht nichts Anderes als Geschichten erzählen. Wer alte Volksmärchen und Sagen kennt der weiß, dass diese bei Gelegenheiten des gesellschaftlichen Zusammenseins erzählt wurden, dass dabei oft Alkohol getrunken wurde, kann nur ein Indiz dafür sein, das die erzählten Volksmärchen nicht für Kinder gedacht waren. Erst nach Grimm und durch die Deutsche Romantik, wurden die Märchen und Sagenstoffe verharmlost und in das Kinderzimmer, das übrigens eine Erfindung des 19. Jahrhunderts ist, verbannt.

Fantasy zeigt sich in vielerlei Hinsicht als "Das andere Denken", dabei zeigt es sich, dass "Das andere Denken" sehr oft an die Grenzen der eigenen Persönlichkeit stößt. Dabei ergibt sich ein interessantes Ereignis, nämlich ein hin und her, zwischen dargestellter Figur und eigener Person, was durchaus zeigt, das Rollenspiel nicht mit Theater zu verwechseln, denn selbst im Stegreif, würde der Schauspieler scheitern, wenn er aus der Rolle fällt. Wie oft stößt man auf die Aussage, "wenn ich Du wäre….", die Variation des Laienschauspiels, also des Rollenspiels, lässt die Variation zu, die gestattet, eine Figur darzustellen, für die man sich interessiert, dabei ist es oft von Vorteil sich diese Figur selbst zu gestalten.

Wo liegt die Faszination am Fantasy RPG. Fantasy ist ein Produkt von Phantasie, auch bekannt als Imagination, das Vorstellbare, dabei nimmt das Vorstellbare die Form eines Delirium an, das Interessante zeigt sich in jener Hinsicht, das nicht jeder seiner privaten Phantasie hingibt, sondern es gibt eine Einigung, ja eine Gleichschaltung in der Einigung sich in eine Fantasywelt zu versetzen, was auch oft genug fehlschlägt, dieses Fehlschlagen wirft die Spieler oft genug auf den Boden der Tatsache zurück.


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Frage 3: Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?

Da ich einige Rollenspiele ausprobiert habe, gibt es natürlich einige Favoriten, dazu zählen unter anderem Shadowrun und Vampire. Wann diese Rollenspiele auf mich gestoßen sind, kann ich nicht mehr so genau sagen, doch das "wie" ist einfach. Rollenspieler im Freundeskreis. Jedoch favorisiere ich Rollenspiele, die entweder in der Vergangenheit oder in naher, oder ferner Zukunft Handeln. Durchaus haben beide Ansichten ihren eigenen Reiz, doch da ich das Fantasy-Rollenspiel wie die Darstellung eines Epos betrachte, liegt mir der Ansatz des "Vergangenen" besser. Dabei stoßen natürlich komplementäre Gattungen aufeinander, Sci-Fi, und Fantasy.

Doch hat es sich bereits gezeigt, das Gegenwartsnähe im Rollenspiel eher ein Störfaktor ist. Im Grunde spiele ich mehrere Rollenspiele, dabei hat sich aber gezeigt, dass ich mit keinem wirklich abgeschlossen habe, doch sind es eher die Klassiker, die rollenspieltechnisch aufrechterhalten werden. Diese sind Shadowrun, DSA und Vampire. Experimentell habe ich natürlich einige andere Systeme probiert, die eher floppten. Eine durchaus interessante Rollenspieloption tauchte im System AD&D auf, doch gefallen mir die Romane besser als das System an sich. Vor allem die Vorstellung der Drow hat mich auf dieses Rollenspiel neugierig gemacht.

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Frage 4: Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?

Diese Frage wird jetzt am Charakterbogen von ChristoPH beantwortet!

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Frage 5: Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?

Ja, ich Spiele noch in anderen Runden, von einigen habe ich mich schon verabschiedet, andere finden unregelmäßig statt. Vampire ist die regelmäßigste Runde.

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Frage 6: Warum DSA4?

Da ich schon vor langem DSA kennen lernte, und da es bei AD&D bei Versuchen geblieben ist - warum nicht. Es ist eigentlich keine Entscheidung, die sagt, nur DSA, sondern auch. Da ich mit der Runde Bestens auskomme, so sehe ich keinen Fehler.
Zwar gibt es auch andere Fantasy-Rollenspiele, die weniger starr sind, doch sind diese amerikanisierte Versionen einer Fantasywelt. Vielleicht würde MERP etwas hergeben, doch ist dies zu nahe an Tolkien. Was aber durchaus für DSA spricht ist, seine Eigenständigkeit, System und Welt sind eine Einheit.

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Frage 7: Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?

Regelwerk, ah; das Beiwerk mit verschiedenen gut gemeinten und selten gutgemachten besserwisserischen und langweiligen Texten. Nachdenken .... Waffen sind schon ein guter Anfang.

Diese Aussage muss jetzt revidiert werden, da ich nicht nur besser in die Runde sondern auch in Aventurien besser zurechtfinde. Es kommt immer darauf an, welche Art von Konzept gerade interessant ist, "Aventurische Helden" zeigt sich bei mir als das am meisten gelesene Werk, da es einige Grundinformation über Rasse und Kulturen hergibt, und sich in groben Umrissen ein passender Ansatz herstellen lässt.

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Frage 8: Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?

Was mich an den Regelwerken stört ist, das ewige Auftauchen von Grundinformationen in doppelter und dreifacher Ausführung. Dabei muss ich zugeben, dass die Charakterklasse Schurke, Dieb, und weitere Assoziationen zu wenig ausgearbeitet und beschrieben sind. Es sind zwar die Kämpfer, Geweihten, und Magier gut bearbeitet, doch fehlt es mir doch an interessanten schurkischen Professionen. Der Band "Mit Flinken Fingern" läßt auf das Falsche hoffen.

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Frage 9: Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?

Zur Zeit begeistert mich Unter dem Westwind, doch nicht wegen der Thorwaler, sondern wegen dem Gjalskerland. Stellt sich die Frage, ob etwas über die Fjarninger veröffentlicht wird.

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Frage 10: Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?

Kommt auf die Spielweise an, da ich mich nicht auf ein Konzept festlegen möchte, gestaltet sich natürlich auch die Generierung unterschiedlich, waffenlose Kampfstile sind aber ein interessanter Ansatz.

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Frage 11: Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?

Beherrschung ist schon unangenehm, besonders sch***e sind einfach die Zauber, die direkt gegen einen gesprochen werden, Heilung bildet dabei eine Ausnahme.

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Frage 12: Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?

Dabei Stellt sich die Frage ob PC, oder NPC, und aus welcher Sichtweise. Als Spieler: Natürlich mein zur Zeit geführter Charakter. Es handelt sich um einen Gjalskerländer Barbaren, etwas grob, keine intellektuelle Herausforderung, was mir an ihm gefällt ist, das er sich in Gesellschaft extrem tollpatschig aufführt, und dabei kann ich ihn natürlich entgleisen lassen. Doch macht gerade das den Reiz aus. Obwohl er eigentlich recht gutmütig ist, so sorgt die direkte Art seiner "besonderen" Diplomatie für Ungereimtheiten und Verwirrung.

Aus der Sicht des Barbaren ist innerhalb der Gezeichneten Kendrik, den er als Mentor betrachtet, wichtig, wenngleich der Barbar seinen eigen Weg geht und ihn kennt.
Ein NPC aus der Sicht des Barbaren, welcher ihn extrem beeindruckte, war Yppolita, die Amazonenkönigin, an dem Barbaren ist ihr Ableben nicht spurlos vorbeigegangen, mit dem Ergebnis, noch härter gegen die schwarzen Horden zu kämpfen.
Aus meiner Sicht als Spieler gibt es keine besonderen NPC, die ich mag oder nicht. Die Darstellung eines NPC, ein Wirt, der den Helden mit Nachthemd und Kerzenleuchter bewaffnet den Eintritt in sein Haus zu "unzwölflicher Zeit" vereitelt - ein enormer Spaß.

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Frage 13: Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?

Schatten im Zwielicht
Goldene Blüten auf Blauem Grund
Die Letzte Schlacht des Wolfes

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Frage 14: Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?

Besser 14 gezielte Fragen, als Löcher in den Bauch fragen.

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