Viele Jahre hindurch bist Du ihm entkommen. Doch ein wahrer Diener Praios gibt nicht auf, und er hat Dich gefunden. Du bist des Weglaufens müde, und folgst ihm in den Keller des Tempels, wo zahlreiche Kerzen und Fackeln die Dunkelheit vertreiben. Doch vertreiben sie auch die Dunkelheit Deiner Seele? Inquisitor Roderick steht hinter Dir, die Fackel nahe an Deiner Schulter, als der Hochinquisitor persönlich die Befragung beginnt.

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Hochinquisitor Anshelms Fragen:

  1. Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?
  2. Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?
  3. Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?
  4. Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?
  5. Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?
  6. Warum DSA4?
  7. Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?
  8. Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?
  9. Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?
  10. Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?
  11. Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?
  12. Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?
  13. Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?
  14. Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?


Angaben zur Person:

Name: Jürgen Wulz
Geburtsdatum: 04. Juli 1975
Wohnort: Moosburg, etwa 15km westlich von Klagenfurt

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Frage 1: Der erste Einstieg ins Rollenspiel - Wo/Wann/Was?

Meinen erster Kontakt mit einem Rollenspiel hatte ich etwa im Alter von etwa 12 Jahren (1987/88 war das wohl) , als ich über den Freund eines Freundes mal erste Erzählungen hörte von einem "schwarzen Auge" und irgendwas von Zwergen und Elfen. Wir trafen uns dann mal, um es zu versuchen, er hatte eine erste Basisbox, zwei Abenteuer und es gab grade mal 4 Heldentypen zur Auswahl, von weiteren Beschreibungen noch keine Spur. Aventurien war damals noch beinahe völlig nackt und recht unergründlich für uns. Dennoch, dieses Spiel hat mich sofort begeistert. DSA Edition 1 und später Edition 2 war das, ist doch schon lange her. Wir spielten dann in kleinem Kreis, meist zu dritt, ein Meister, zwei Spieler. Damals war es natürlich ganz anders als heute, unsere Vorbilder waren Conan der Barbar und wilde Krieger aus diversen Spielfilmen, entsprechend sahen die Charaktere aus, strotzend vor KK und gespikt mit den wildesten Waffen. Dennoch machte es einfach Spaß. Leider währte dieser nicht lange genug, nach 4 Jahren schon sahen wir uns viel zu wenig um weiter regelmässig spielen zu können, wir trafen uns nur noch sehr sporadisch und eine lange DSA-Pause nahm ihren Anfang.

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Frage 2: Meine persönliche Faszination des Rollenspiels?

Das Rollenspiel an sich hat primär einfach den Reiz, das Gehirn mal etwas gänzlich Anderes machen lassen zu können als es gewohnt ist zu tun, dem Alltag zu entfliehen und rein der Fantasie zu frönen. In einer Welt zu wandeln abseits allem was man sonst um sich hat, sich einzuleben in diese andere Welt und den Charakter, der vorzugsweise nicht ganz dem eigenen Wesen entsprechen sollte, jemanden zu spielen, der man nicht ist.
Auch hier wieder, der Reiz des Anderen, des Ungewöhnlichen. Dazu kommt einfach der Spass, dies alles live an einem Spieltisch zu erleben, gemeinsam mit anderen Personen, weg von Computerbildschirm und Online- Sessions, althergebracht und einfach sozusagen.
Es ist Spaß und Entspannung für den Kopf, aber auch wieder Anforderung, mal einfach ein ganz anderes Thema trotzdem ernsthaft zu bearbeiten und mit den Regeln und Beschreibungen der Welt langsam weiter zu lernen und das Spielverständnis, das Leben im Spiel zu intensivieren und zu verbessern. Es gefällt mir auch, einen Charakter wachsen zu sehen, seine Fähigkeiten zu verbessern und zu erleben, wie er immer mehr in diese Welt hineinwächst und anfängt, dort und da einfach dazuzugehören.

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Frage 3: Meine Rollenspiel - Historie von damals bis heute?

Wie schon in Frage 1 erwähnt, war die erste Spielgruppe 1987/88 eine sehr kleine, der Meister und zwei Spieler trafen sich damals, Aventurien zu erforschen. Trotzdem waren wir mit Leib und Seele dabei, der Spielstil damals war, nunja, etwas wild und noch sehr wenig regelgebunden bzw. absolut nicht angepasst an Geschehen, Geschichte und regionale Gegebenheiten Aventuriens, schon aus Ermangelung an ausführlichen Regelwerken und Beschreibungen. Etwa 4 Jahre hielt diese erste Gruppe zusammen, dann, nach Ende der Pflichtschul-Zeit, trafen wir uns nicht mehr regelmäßig, zog der eine dahin und der andere dorthin, so mussten das Rollenspiel bleiben lassen.

Ich selbst wechselte auch die Schul-Stadt und zog nach Villach, wo ich versuchte, andere Leute für Rollenspiele zu begeistern und auch neue Spiele kennen zu lernen. Wir spielten dann tatsächlich einige Zeit lang PPP, Plüsch, Power, Plunder. War ein absoluter Spaß, aber nicht das was ich mir vorgestellt hatte. Für DSA konnte ich die Leute leider nicht begeistern, es war ihnen zu aufwändig und zeitintensiv.

Danach tat sich jahrelang nichts, abgesehen von einigen Computer-Rollenspeilen die ich nicht zu "echtem" Rollenspiel zähle, bevor ich 1998 etwa wieder zum Rollenspielen kam, damals war es AD&D, wo ich als Zwergen-Krieger in eine fünfköpfige Gruppe begeisterter Spieler aufgenommen wurde. Leider, zu kurz nach dem Einleben in dieses Regelwerk und Spielsystem, zerstreute sich diese Gruppe in alle Teile Österreichs, worauf meine AD&D - Karriere nach knapp einem Jahr schon zu Ende ging.

Hier schließt die Geschichte nahtlos an an Frage 4, denn mein nächster Halt auf der Rollenspiel-Bahn waren schon die Lieblinge des Boron.
Seit 2006 spiele ich auch in einer zweiten Runde, die verschiedene Settings, auch selbst erstellte, bespielt und sich dabei für die Charaktererstellung und das Regeln auf das GURPS verläßt.

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Frage 4: Wie kam ich zu Borons - Lieblingen?

Diese Frage wird jetzt am Charakterbogen des Spielers beantwortet!

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Frage 5: Spiele ich heute noch in anderen Gruppen / andere RPG's?

Es wäre zwar ganz nett, auch mal andere Spielsysteme zu versuchen, vor allem Vampire klingt ganz interessant, aber dazu fehlt mir einfach die Zeit. Daher möchte ich mich eher auf DAS4 konzentrieren und versuchen, dieses System gut zu kennen und gut zu spielen, mich in die Welt Aventuriens so gut es geht hineinversetzen.
Allerdings habe ich seit 2006 begonnen, in einer zweiten Gruppe im GURPS verschiedene Settings zu spielen, was durchaus auch interessant ist. So lerne ich auch mal andere Spielweisen und andere SL kennen, das bringt neue Ideen und wieder neue Motivation fürs RPG.

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Frage 6: Warum DSA4?

Es ist ein gut durchdachtes Regelwerk mit sehr detaillierten Beschreibungen der Welt in der gespielt wird. Man hat die Möglichkeit, verschiedene Intensitäts-Stufen zu spielen, indem man mehr oder weniger der optionalen Regeln und Erweiterungen verwendet, kann also das Spiel dadurch gut der Gruppe und dem gewollten Aufwand fürs Spielen anpassen. Dazu finde ich einfach die Welt Aventurien sehr gelungen, sie passt gut zu meiner Vorstellung solch einer Fantasiewelt, ist variantenreich und vielfältig und bietet unzählige Möglichkeiten, sich in dieser Welt auszuleben und die Rolle eines Charakter zu spielen, der einem zusagt.
Es bietet also viel für die Fantasie, viel für das Rollenspiel und ist gleichzeitig auch anspruchsvoll, was für mich auch relevant ist. Natürlich ist das System nicht lücken- und fehlerfrei, aber welches ist das schon? Was einem nicht gefällt, wird weggelassen, geändert oder durch Hausregeln ersetzt, unsere Gruppe macht das ganz gut.

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Frage 7: Mein beliebtestes / sinnvollstes Regelwerk aus DSA4?

Da gäbe es viele, ich finde die meisten Regelwerke ganz gut gelungen. Was mir besonders gefällt, ist u.A. das Aventurische Arsenal, die genaue Beschreibung der Waffen und teilweise der geschichtlichen Hintergründe, sowie einiger zusätzlicher Regelungen. Außerdem gefallen mir die Beschreibungen der Welt Aventuriens und damit der Spielumgebung an sich sehr gut, dabei vor allem die Geographia und die Zoo-Botanica.

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Frage 8: Mein unbeliebtestes / unsinnigstes Regelwerk oder Regelwerk-Teil aus DSA4?

Nun.. eigentlich gibt es keine, die mir vollständig nicht gefallen. Es sind Passagen, mit denen ich nicht einverstanden bin, das betrifft einige Zauber und magische Fähigkeiten, die ich einfach für zu stark erachte, z.T. von den Kosten her oder von der Wirkung gegenüber der Zauberdauer. Da würde ich jetzt zu ausführlich werden müssen.
Dazu glaube ich die Alchimie wird den diversen Helden zu einfach gemacht. Die Ausführungen zu Rezepten, Zutaten und Beschaffung selbiger sind nicht ausreichend belegt, zu schwammig, daher muss man sich selbst schon sehr intensiv damit auseinandersetzen um da sinnvolle Regelungen für sich selbst zu erschaffen, um nicht dauernd "Gratis-Tränkeschleudern" um sich zu haben.

Vor allem stören mich Widersprüche und Uneindeutige Aussagen im Regelwerk und die viel zu häufig nötigen Errata, hier sollte sich Fanpro dringend anstrengen, die Fehlerbehebung bereits vor dem Herausgeben neuer Bücher ordentlich zu erledigen. Denn die Preise sind ja nicht gerade läppisch, das ärgert dann doch sehr.

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Frage 9: Meine beliebteste Region / das beliebteste Regionalwerk aus DSA?

Da bin ich etwas zweigleisig… ich mag am liebsten das Horasreich, edle Recken, Mantel und Degen, echte Fechtkunst, varianten- und fintenreich, geschickt und gefürchtet, Adel, Ansehen und Ehre, Gentlemen, stolze Musketiere, gefinkelte Schwertgesellen, diese Schiene gefällt mir einfach.
Wobei mein liebster Regionalband trotzdem ein anderer ist, wobei man den vielleicht nicht direkt als Regionalband ansehen kann, aber wenigstens als Beschreibung eines Volkes, dass doch wieder eine bestimmte Region Aventuriens bewohnt: Angroschs Söhne, die Zwerge Aventuriens - weil mich Zwerge mit all ihren Eigenheiten und ihrer Geschichte einfach faszinieren und sie mir einfach gefallen.

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Frage 10: Meine beliebteste SF / Zauberspruch / Vorteil?

Grundsätzlich mag ich alles, was zum gewitzten Schwertkampf gehört, von der Meisterparade über Binden zum Entwaffnen, Ausweichen, Ausfall und Finte, Parierwaffen und Beidhändiger Kampf… etc.

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Frage 11: Mein unbeliebtester Zauberspruch / Vorteil / SF / Talent?

Da gäbe es so einige.
Unstet z.B. Bringt viel zu viele GP und ist kein wirklich gravierender Nachteil - eher unsinnig.
Mein Lieblings-Krüppel-Held ist übrigens blutrünstig, grausam, krankhafter Nekromant und hat Glasknochen, ist Einbeinig, Einäugig, Einhändig, Einohrig, Einarmig, Einfältig und hat Eindeutig in Aventurien nichts verloren. Außerdem hat er Angst vor schief hängenden Bildern.

Kampfrausch, kostet viel und ist nicht viel besser als ein Blutrausch, wozu das?
Ausrüstungsvorteil, Gebildet, warum, bei Hesinde?
Eidetisches Gedächtnis.. "Du, Meister, ich kann mich doch noch genau erinnern, da vor X Jahren oder Monaten wenigstens.. na.. eh nicht so lang her, in dem einen Dorf da, ah.. Stadt war's, ja.. oder am Weg zu einem Bauernhof, da wo der komische Typ mit den anderen da gesprochen hat oder war's eine Frau, über dieses, dieses, ahm… eh… du weist schon, oder? Klar, das eine da, wo ich schon gesagt hab das ist aber interessant, nicht? Ja. Daran erinnere ich mich jetzt."

Bei einigen Talenten bin ich mir auch nicht so sicher, wozu man die jemals verwenden sollte.. sie sind wohl einfach da, um das ganze Spiel lustiger und abwechslungsreicher zu gestalten. z.B. mal Stoffe färben, Hauswirtschaft, Galanterie, ja will der Held Hausfrau und Nutte werden?

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Frage 12: Mein Lieblings-Charakter bei Borons - Lieblingen?

Schlechte Frage. Kann ich nicht beantworten. Ich mag alle meine Charaktere gern und hab sie sorgfältig und mit Bedacht generiert. Jeder von ihnen hat Elemente, die meiner eigenen Persönlichkeit entsprechen und Elemente, die mich selbst nicht repräsentieren, so reizt mich jeder auf seine spezielle Weise, ihn immer wieder zu spielen und ich würde jeden von ihnen vermissen.

Obwohl ich Kirgan, Sohn des Atosch, in letzter Zeit nicht mehr so gerne gespielt habe, weil die Gruppe damit nicht ganz zurecht kam, dass er kein 0815-Standard-Zwerg ist. Er ist wild, sehr direkt und einfach, wenig gebildet, macht dadurch der Gruppe nicht alles seidenweich einfach, aber er ist grundehrlich, stark und loyal. Ein Ur-Zwerg einfach.

Sefira, meine Hexe, ist mir auch ans Herz gewachsen, sie ist, wenn man sie lässt, der helfende Ruhepol in der Gruppe und kann so einiges, was die meisten nicht beherrschen und ist zudem in der Lage, schwierige Situationen durch Magie zu meistern, nur wennn es wirklich nötig wird. Sie ist Ausgleich und Unterstützung - meistens - wenn man sie nicht reizt oder beleidigt und dadurch die Impulsivität der Hexen kennen lernen möchte.

Helron und Kendrik sind sich recht ähnlich, bis auf die Einstellung zu Göttern und Ehre, wo sie doch ein wenig abweichen. Beide sind Offiziere, damit Kämpfer und Gesellschaftscharaktere in einem, stark im Kampf und doch gewandt im Umgang mit Autoritäten und hohen Persönlichkeiten. Eher die Leute, die in der Gruppe öfter mal den Ton angeben aber letztlich immer für die Gruppe arbeiten. Die Ähnlichkeiten waren aber Absicht, um mich für die G7 Kampagne jetzt nicht um 180 Grad wenden zu müssen. Außerdem fand ich die Idee lustig, den Vater eines meiner Helden zu spielen und so die Hintergrundgeschichte zum Leben zu erwecken.
Dadurch ist Kendrik vielleicht doch ein wenig mein Lieblingscharakter.

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Frage 13: Meine 3 Lieblings-Abenteuer bei Borons - Lieblingen?

Mir gefallen Abenteuer, in denen die Helden etwas über Aventurien lernen können, sei es geographisch, kulturell oder historisch. Auch wenn ich Detektiv-Abenteuer oder Action- betonte Abenteuer rein vom Spielfluss her fast mehr mag, diese Abenteuer sind mir trotztdem zumeist am Liebsten.

Ohne besondere Reihenfolge mag ich also nennen (Die Auswahl fällt schwer und leider darf ich nur 3 Stück):
- Staub und Sterne bzw. Krieg der Magier, Hintergründe und Geschichte zu Borbarad
- Lorfiniels Spiegel, auch wenn ich das selbst geleitet hab, gefiel mir das gut, die Welt der Feen und wie Teile der Geschichte der Zwerge damit verbunden sind.
- Das Jahr des Greifen, Zeitgeschichte und ausserdem ideal passend für Kendrik.

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Frage 14: Warum dürfen es nicht 13 Fragen sein?

Nunja, es sind zwar Fragen an den Spieler, der sich des starken Zwölfgötterglaubens in Aventurien wohl bewusst ist, und weis, dass der 13., der Namenlose das Böse verkörpert und daher die Zahl an sich nicht grade positiv belegt ist. Aber vielleicht sollte ich hier meine Helden antworten lassen.

 

Sefira macht mal den Anfang.
Was sich Sefira antworten würde und was sie dabei denkt, das sind sicherlich zwei Paar Wildlederstiefel…

*Gedanken* "Bah, diese eingebildeten, geblendeten Wichtigtuer halten mich wohl für dumm genug, auf solch banale Fragestellung hereinzufallen? Erwarten sie etwa dass ich mich als Anhängerin des Namenlosen darstelle? Glauben die denn wirklich, dass das funktioniert? Stehen da und schauen böse drein in ihren gar so weißen Gewändern, die über die schwarzen Flecken ihrer Seelen hinwegtäuschen sollen und halten Fackeln an meine Schultern um mir zu drohen, pha! Als ob nicht ein Blinder sehen könnte, dass hinter dieser bröckeligen Fassade nichts Greifbares vorhanden ist, sie keine Idee haben, was sie denn überhaupt aus mir herausholen wollen.
Sie beleidigen mich und mein Wissen, stellen mich als dummes Weibsstück hin, ich könnte sie…. *lufthol* nein, Sefira, bleib ruhig, genug gestraft wurden sie von Hesinde selbst. Erzähl ihnen was sie in ihrer Ignoranz und Verblendung von ihrem hohen Herrn Praios diktiert bekommen haben, was sie hören wollen, diese Lakaien des selbsternannten Ersten unter den Göttern. Was bilden sie sich ein, über andere zu richten? Allein der Gedanke, die Anzahl von Fragen würde eine Bedeutung haben für die Einstellung des Geistes des Befragten, die Gläubigkeit, die Anbetung der Zwölfe, einen Verweis bieten auf den Namenlosen Gott, nein, das alleine ist lächerlich genug. Elendig sind sie, widerlich. Sumu wird sie strafen, die Erde wird sie wieder holen. Eine Schande wäre es für meinesgleichen, sich dieser Ausgeburt an Verbohrtheit auszuliefern. Sag ihnen was sie hören wollen, Sefira. Die Wahrheit werden sie ohnehin niemals verstehen und erkennen können."

*Laut* "So viele dürfen es auf keinen Fall sein. Eine mehr oder weniger muss es sein, jedenfalls nicht … die Zahl, die uns an den erinnert, der niemals genannt werden soll, diezwölfeseienmituns. Allein der Gedanke ist schmutzig genug, ich will es nicht aussprechen. 12 Fragen sollten es sein, denn 12 Götter haben wir, die unser Schicksal bestimmen! Praios möge uns schützen"

 

Das war ja schon sehr schön. Wollen wir noch weitere Antworten hören?
Kirgan, versuch du es mal:

"Wieso denn nicht 13? Ist das denn nicht egal, wenn es 13 Fragen wären? Was ist denn so schlimm an 13 Fragen? 13 ist auch nur eins weniger als 14 oder? 13 wären mir somit sogar lieber. Dann müsst ich nicht so viele beantworten, in diesem kalten Keller hier.... pf… 13, 13.. ich wüsste nicht warum das nicht gehen soll, 13, was ist denn besonderes dabei? Aua! Verdammt, nimm deine Fackel von meinem Arm du verd**** Weiskittel, du Sohn einer **** , sonst schmeckst du den kalten Stahl meiner Axt, sag ich dir! Bei Kor, ich reiß dir den A*** auf bis dir die Sonne von hinten in die Mundhöhle scheinen kann! Aua! Schon wieder! Jetzt reicht's aber, ich werde dich lehren einen Brombin mit Ingerimms Feuer strafen zu wollen.... " […weiterer Verlauf des Verhörs zensiert von der Vereinigung gegen die Verschmutzung der Sprache zum Schutz junger Aventurier und der Gesellschaft für Vermeidung exzessiver Brutalität in der Öffentlichkeit...]

 

Naja, wir blenden uns da lieber aus, nicht wahr.
Nun, und letztlich du, Helron..?

"Nun, Ihr müsst wissen, Euer Eminenz, ich bin Euch überaus dankbar, dass Ihr die wohlwollende Güte hattet, mir 14 Fragen zu stellen und nicht bloß 13. Gewiss gibt die Anzahl der Fragen die Ihr mir stellt wohl keinen entscheidenden Ausschlag für Euer hochgeschätztes Urteil über den Inhalt meiner Antworten auf dieselben, so würde ich mich dennoch etwas unwohl fühlen bei dieser dunklen Zahl, die das Böse repräsentiert, die numerische Verbindung zum Namenlosen, dessen wir uns jederzeit um immer erwehren wollen! Denn wie auch Ihr selbst glaube auch ich an die Macht der Zwölfe und bete, dass sie uns auch fortan vor ihm beschützen mögen! So ist es außerordentlich weise von Euch gewesen, noch eine weitere Frage hinzuzufügen, mein Dank dafür sei Euch gewiss."

Ja, und Kendrik?
Er konnte der Befragung noch einmal entgehen, er muss wohl gerade eine Armee von Orks daran hindern, Greifenfurt einzunehmen. Dennoch können wir voraussetzen, dass eine Antwort in etwa der von Helron entsprechen würde, vielleicht in etwas einfachere Worte gefasst.


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