Erlebte Abenteuer

 

  1. Pfad des Wanderers (BORon 32 Hal)
  2. ...die Expedition der Prinzessin Lamea (Seite aufrufen)
  3. Das Levthansband (HESinde 32 Hal)
  4. Sumus Blut (FIRun 32 Hal)
  5. Der Zyklop von Neuborn (TSA 32 Hal)
  6. Wolfsgeflüster (PHEx 32 Hal)
  7. In Sklavenketten ()
  8. Wenn Kinderaugen staunen (INGerimm 32 Hal)
  9. Herz der Finsternis (INGerimm 32 Hal)
  10. Vergiss den Sieg (PRAios 33 Hal)

 

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61. Pfad des Wanderers

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Asgrim, Kela, Karmal, Malmodir, Sarratro, Sefira, Wickie
Protokollant: Sefira (Jürgen)
Zeit: 22. BORon - 5. HESinde 32 Hal
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Pfade des Lichts"

Mit hatte man den Auftrag gegeben, von der Schwesternschaft, in der Nähe von Wosna im Bornland einen alten Ritualplatz zu untersuchen. Ich bekam einen Kontakt und eine ungefähre Beschreibung des Platzes und sollte dort üben, die gebündelten Kräfte Satuarias zu erforschen. Das wusste natürlich sonst niemand, offiziell wollte ich die Spuren meiner Verwandten verfolgen. Vor der Stadt Saltel trafen wir Wickie, Sarrato, Karmal und Kela. Dieser aufgeblasene Magier hat sich natürlich ganz toll vorgestellt. Arroganter Affe! Die Leute brachten einen Scherenschleifer, Hubert, mit aus der Stadt, mit dem wir uns gemeinsam auf den Weg machten, über den Goblinpfad das Bornland zu erreichen. Wenigstens war Hubert ganz nett und hatte viel zu erzählen - offenbar war er schon weite herumgekommen. Eines Nachts überfielen uns Goblins, natürlich hatte dieser Magier-Schnösel seine Wache verschlafen! Gut, dass uns bis Dragenfeld und weiter bis Norburg nicht mehr viel passiert ist. In Wosna haben wir einen Bronjar getroffen, um den Auftrag Asgrims zu erfüllen, der irgendwem etwas zurückgeben musste, was weis ich - es ging wohl um Geld. Wir haben uns nach Prechthoff verweisen lassen, wo wir uns durch das Volk zu den Verantwortlichen durchfragten. Wir erfuhren im Zuge dessen von vielen verschwundenen Leuten, allesamt jung und kräftig. Weiters soll eine Aves-Geweihte verstorben sein und als Geist umherwandern. Nur Geschichten? Nein, der Bronnjar bestätigte uns das. Wir begannen, das zu untersuchen, besuchten Kneipen und den Aves-Tempel, in dem "hetzerische" Geweihte angeblich das Volk verschreckten.. alles Gerede. Ausserdem trafen wir einen fahrenden Aves-Geweihten, der mit seinem Wagen in der Ortschaft war und von seinen Kollegen nicht unbedingt hoch geschätzt wurde. Er war nett und hat uns freundlich empfangen - außerdem ein süßer Typ!
Ein Köhler, ein seltsamer Typ, hilft uns schließlich am Meisten. Er wurde bestraft weil er Vorräte aus dem Gasthof geklaut hat, und hat sich mit Hilfe wilder Magie von seinen Fesseln befreit und lief weg. Ich verfolgte ihn, konnte ihn beruhigen und mich mit ihm mehr intuitiv und mit Hilfe von Gedankenblicken unterhalten, als per Sprache, der er nicht wirklich mächtig war. Er führt mich zu einer blutigen Stelle im Wald, wo ein Aves-Geweihter mit seinen Gehilfen wohl Leute verfolgt und entführt hatten.
Weiters fand ich heraus, dass die Tochter des lokalen Bronnjaren ihm einen Trank gab, der ihm half, die wilde Magie zu unterdrücken. Ihr Vater war übrigens seit einiger Zeit verreist, und als ein benachbarter Bronnjar kam, um der Tochter anzubieten, sie zu ehelichen im Gegenzug für den Erlass aller Schulden des Vaters kam es zu einer zünftigen Schlägerei zwischen seinen Leuten und Asgrim und Wickie - denn die Tochter lehnte lachend das Angebot lachend ab, woraufhin ihr Haus geplündert werden sollte. Weitere Leute verschwanden, so auch die Tochter und neugeborene Enkelin einer Korbflechterin, der wir erst tags zuvor unsere Hilfe angeboten hatten- wo ich auch die Tochter Saturias fand, die mir von der Schwesternschaft als Kontakt genannt wurde.
Schließlich durchsuchten wir den Tempel, wo wir in der Crypta die angeblich verstorbene Aves-Geweihte fanden und weiter Hinweise auf die Schuld des neuen "Geweihten" im Tempel an den Entführungen. Indes verfolgte ich die jüngst Entführten, wobei mir Einuk viel geholfen hatte. Wir stellten das Pack an einer improvisierten Anlegestelle am Fluß und konnten den falschen Geweihten festnageln sowie die jüngst entführten Personen befreien. Leider kam unsere Hilfe für die bereits vorher Verschwundenen zu spät, sie würden wohl bereits Sklaven Glorianas sein, mussten wir erfahren.
Ich habe meinen Auftrag erfüllt, während die anderen sich im Dorf beschäftigten und mich bei dem jungen Geweihten auf meine Art bedankt, auch wenn er sich nicht mehr daran erinnern würde - so eine Gelegenheit durfte ich nicht auslassen, Rahja würde mich ewig verdammen! Wir entschieden, weiter durch das Bornland zu wandern, an der Seite der fahrenden Aves-Geweihten - ja, denn auch Hubert war wohl einer, auch wenn das noch nicht jedem in der Runde klar war und das hatte er vermutlich auch beabsichtigt.


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63. Das Levthansband

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Asgrim, Ichsagnix, Karmal, Korgan, Malmodir, Sefira
Protokollant: Sefira (Jürgen)
Zeit: 7. HESinde - 21. FIRun 32 Hal
Autor / Herkunft:

Wir machten uns also auf von Prechthoff Richtung Lowangen. Neben Hubert und seinem jungen Kollegen Salandrian begleiteten uns auch Alvine (eine Schwester, wie nur ich erfahren sollte) und Yppolita, eine Söldnerin. Gut 14 Tage wanderten wir durch die schöne Natur des Bornlandes, wobei natürlich einige jammerten, aber mir gefiel es - und Ichsagnix hätte es auch gefallen, wenn er von seiner Nacht mit Alvine wüßte. In Lowangen informierte mich Alvine über "Levthans Fesseln", ein Band, das von Levthan gemacht worden sein soll, um Rahja zu fesseln. Dieses Artefakt soll sich derzeit im Rahja-Tempel in Lowangen befinden und nach Tifhusen gebracht werden. Alvine wäre auch deshalb hier und fragte mich, ob ich sie begleiten möchte. Natürlich sagte ich zu und hoffte, dadurch mehr über das Band zu erfahren. Die anderen der Gruppe wurden von einer Rahja-Geweihten, Sulva, zu diesem Auftrag gebracht. Wir reisten also gemeinsam ab, unter der Führung eines Nivesen. Wir überlebten mit knapper Not einen Überfall von mehreren Orks und einer Elfin. Unser Führer berichtete uns nachher, dass es sich um eine Gruppe namens "Wasserwölfe" gehandelt hatte. Gut, dass wir außer einer Zoll-Erhebung keine weiteren Probleme mehr hatten, so erreichten wir geschafft aber lebend Tifhusen und brachten das Band in den dortigen Rahja-Tempel. Wir hatten unterwegs nicht genug Gelgenheit, das Band zu untersuchen, aber die Vermutung, dass es das Levthansband sei, hat sich erhärtet. Doch erstmal genoß ich die Annehmlichkeiten des Tempels und nutzte die Gelegenheit, die Runde mit Hilfe Satuarias Herrlichkeit nervös zu machen... und Rahja zu gefallen! Nachts hatten wir alle beunruhigende Träume, die sich allesamt um das Rhorwed-Gebirge drehen dürften, so erfuhren wir in morgendlichen Diskussionen. Leider war das alles zuviel für Asgrim, der überschnappte und in die Obhut der Boronis gegeben werden mußte. An seiner Stelle bat uns ein Zwerg, Korgan, uns begleiten zu dürfen, dessen Onkel im Tempel arbeitete. Wir nahmen an, ein Kämpfer sollte nicht schaden.

Warum brauchten wir ihn? Weil wir bereits in einen neuen Auftrag gestolpert waren, denn über Nacht wurde das Band gestohlen, direkt aus den Armen der lebensgroßen Rahja-Statue im Hauptraum des Tempels. die Spuren wiesen auf einen magischen Einbrecher hin, Schelmenmagie war im Spiel und alles deutete letztlich auf Ichsagnix hin. Er schien geradewegs durch das Haupttor spaziert zu sein, und wieder dort hinaus, ohne Tricks. Das Tor hatte er mittels eines magisch verknoteten Seils zusätzlich verschlossen, das Schloß mit Zaubern auf- und wieder zugesperrt. Ein Kobold wurde befragt, doch Ichsagnix war nicht in der Lage, dessen Aussagen irgendwie zu verwerten, also kamen wir nicht weiter. Auch ein zu Hilfe gerufener Magier konnte wenig ausrichten, letztlich hätte mich der Kobold beinahe auch noch verraten, das dumme Ding! Und Ichsagnix hatte nichts besseres zu tun, als noch eins draufzulegen! Mit knappster Not hatte ich mich da herauswinden können. Dieser ahnungslose Idiot! Irgendwann wird er mir das büßen!
Schließlich konnte der Magier mit großer Anstrengung eine Beherrschung brechen, die auf Ichsagnix lag. Wir erfuhren, dass er von Alvine gezwungen worden war, das alles zu tun! Eine Verräterin? Ich konnte es nicht glauben! Wir verfolgten die bereits abgereiste Alvine bis Rhorquell am Fuße des Rhorwed. Dort suchten wir einen Führer, und Alvine, die hier wohnen sollte - in einer von Orks besetzten Siedlung. Wir fanden sie, halb mit Frost überzogen. Auch Ichsagnix klagte öfters darüber, dass ihm kalt sei, auch wenn der Rest von uns nichts davon bemerkte. Wir fanden mit viel Mühe heraus, dass der gesamte Zirkel und wohl auch Ichsagnix verlucht seien, und zwar von einer Nagrach-Paktiererin. Wir mussten uns beeilen!

Wir fanden einen Führer und mit einigen Problemen auch die Höhlen, die von beherrschten Wölfen bewacht wurden. In denen sollte sich das Band und auch die Paktiererin befinden. Mit Hilfe einer weiteren Hexe des lokalen Zirkel und von Harphyen flogen wir zm Ritualplatz des Rhorwed-Zirkels, wo wir mit gemischten Gefühlen empfangen wurden. Besonders Karmal benahm sich wieder mal schwer daneben und durfte den Rest der Tage an einen Baum gefesselt verbringen. Die Hexen wollten uns helfen, indem sie uns in Wölfe verwandeln wollten, als solche sollten wir in die Höhlen eindringen und das Band retten sowie die Paktiererin stellen um den Fluch zu beenden, der sonst wohl den ganzen Zirkel auslöschen würde. In einem ekstatischen, sinnlichen, schwerst emotionalen und unglaublich spannendem Ritual einer Levthansnacht wurde die Verwandlung vollzogen, und wir drangen sofort in die Höhlen vor. Einige hatten Probleme mit ihrer Tiergestalt, aber ich fand mich zum Glück gut zurecht. Wir fanden die Höhle, in der das Band und auch eine gefesselte Frau lagen! Mit Hilfe eines Sanftmuts auf die Wölfe, die die Szene bewachten, konnten wir den Kampf gegen die Paktiererin schnell zu unseren Gunsten wenden, sie musste fliehen. Wir befreiten das Band und die Frau, die sich als Königin der Rhorweder Wölfe vorstellte. Sie danke uns auf unbezahlbare Weise, indem sie uns zu Wölfen des Rudels machte! Eine große Ehre für mich, ich weis nur nicht, ob das alle richtig verstanden hatten - manche Menschen haben einfach keinen Sinn mehr für die Natur. Wir konnten zum Zirkel zurückkehren und stellten fest, dass wenigstens der Fluch gebrochen war! Insgesamt war das Unternehmen also ein großer Erfolg gewesen. Wir kehrten zurück nach Tifhusen, wo wir das Band zurückgaben. Wir erhielten etwas Geld und Ringe in Weintraubenform, doch die echte Belohnung für mich waren wohl die neuen Freunde im Rhorwed, vor allem die Tierkönigin...

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64. Sumus Blut

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Celissa, Kela, Korgan, Malmodir, Sefira, Ichsagnix
Protokollant: Sefira (Jürgen)
Zeit: 21. FIRun - 10. TSA 32 Hal
Autor / Herkunft:

In Tifhusen trafen wir Kela, die von Draconitern begleitet wurde. Allesamt gaben sich sehr unsympathish und unhöflich, keine Überraschung. Diese Magier und wichtigtuerischen Gelehrten sind doch wirklich alle gleich. Besonders Kela, die innerhalb weniger Wochen bereits den dritten, ganz wichtigen, sehr langfristigen Auftrag annahm, jeweils in einer ganz anderen Gegend. Also, Loyalität scheint unter Magiern genauso weit verbreitet zu sein wie Hausverstand und Verständnis für die Kräfte der Natur. Letztlich begleitete ich die Gruppe nach Donnerbach, mehr auf Bitten von Wickie und Malmodir als wegen des komischen Auftrags von Kela, eine junge Prinzessin dorthin zu eskortieren.
Wir wurden dort eingeladen, einer Rondrianer-Hochzeit beizuwohnen, ein äußerst interessantes Spektakel, wenngleich etwas merkwürdig für mich.. die haben sich tatsächlich absichtlich verwundet! Nach dem Fest gingen wir schlafen, doch die Entspannung war kurz und wertlos.

Dämonische Wesen fielen in der Nacht über die Burg her, im Obergeschoß tat sich eine Art Portal auf, durch das die schrecklichsten Kreaturen eindrangen und scheinbar gezielt die junge Prinzessin entführten. Die Wilde Jagd war gekommen, und Gloriana selbst trat durch das Portal, um die Prinzessin in Empfang zu nehmen! "Wir taufen sie Belshira, doch mich wird sie Mutter nennen!" waren ihre Worte, bevor sie verschwand und ein Sog alle in diesem Raum kämpfenden mit sich riß. Schließlich blieb ich als einzige der Gruppe in der Burg zurück. Zunächst konnte ich die Herzogin von einer Vergiftung heilen, von deren Ursprung wir leider nichts mehr herausfinden konnten, dann half mir Gwynna, die Hexe der Burg, ein Portal zu öffnen, durch das ich mit einigen Geweihten die Entführte verfolgen sollte - direkt in die Eislandschaft Gloranas. Dann passierte etwas Eigenartiges. Kurz schienen wir alle ein Bild von zwei sich in Trance befindenden Frauen zu sehen, die auf einer blühenden Lichtung mitten im Schnee saßen, etwas wie eine druidische Ritualstätte? Auch ein goldener Körper, gespickt mit eisigen Nadeln, tauchte in der Szene auf. Außerdem trug eine der Frauen ein Ifirns-Amulett. Dann fanden wir uns plötzlich in einem dunklen Raum wieder, in dem uns ein alter Mann, der in einem Pentagramm saß, überheblich erklärte, unser Geist wäre von unserem Körper getrennt und im Limbus verloren. Ein Traum? Dann, so erfuhr ich später, befanden sich die Kameraden schlagartig in einem Lager, in dem sie zu Holzarbeiten gezwungen wurden. Ich hingegen stapfte mit den Geweihten durch den Schnee. Mit Hilfe von Gwynnas Zauber fand ich den Weg zu den anderen, leider traf ich allein auf der Lichtung ein, denn der Rest des Rettungskommandos begab sich direkt auf die Spur der Prinzessin. Die Kameraden aber hörten nicht auf mich, sie waren wohl unter Beherrschung gefangen. Schließlich gelang es mir doch, zu ihnen durchzudringen, wir befreiten uns und nahmen aus dem Lager, was wir brauchen konnten, nachdem wir den dortigen Magier zumindest zur Flucht gezwungen hatten. Für die Gefangenen konnten wir erstmal nichts tun, also marschierten wir los. Es war extrem kalt, selbst mit der Winterkleidung, doch wir gingen immer weiter, trafen einen Händler und danach eine kleine Siedlung, doch alle waren sehr unfreundlich und boten uns keinerlei Hilfe. Die Nacht mußten wir in einem halb zerfallenen Haus verbringen, in dem wir uns aus den Trümmern einen behelfsmäßigen Verschlag bauten. Dann zog ein brutaler Sturm auf, der fast nicht natürlich sein konnte.
Gut, dass Ichsagnix und Celissa nichts anderes vor hatten als dumm zu streiten, Celissa riss sogar den Verschlag auf, um Ichsagnix hinauszuwerfen - und das nachdem Korgan mutig Holz geholt hatte und dabei fast erfroren wäre! Jetzt drohte die gesamte Gruppe zu erfrieren! So dumm kann man eigentlich nicht sein. Bis dahin hatte ich sie aus dem Lager gerettet, mehrere Male verbunden, sie mit Kräutern geheilt und vor der Kälte geschützt, doch sie danken es mir und der Gruppe mit solch lebensverachtenden Taten? Und schließlich waren sie sogar noch verärgert, weil ich ihnen sagte, dass sie auf meine Hilfe in Zukunft verzichten werden müssen. Manchmal frage ich mich, wie sie bisher überlebt haben. Außerdem hatten wir wieder von dem alten Mann im Pentagramm geträumt. Das macht mir Sorgen, noch dazu weil Kela so tut als würde sie ihn kennen - irgendein Schwarzmagier glaube ich.

Das reichte nicht, Ichsagnix blieb stur in der Ortschaft zurück, letztlich mußte Kela ihn retten. Wären Korgan und Malmodir nicht immer noch so hilfsbereit, wären die beiden vermutlich an ihrer Dummheit erfroren. Wir sahen mehrere, riesige Spitzen, die sich scheinbar in den eisigen Boden zu bohren schienen, bewacht von zu vielen Soldaten und Sklaven, die dort zu arbeiten schienen. Was war das? Gab es einen Zusammenhang mit der von Eispfeilen gespickten, goldenen Frau?
Wir trafen auf einige Eissegler, wo wir später viele Leichen fanden. Auch weitere Eis-Bohrer tauchten auf, wir beschlossen, einen davon anzugreifen. Dabei wurden wir von einem Rudel Wölfe und einem Elfen unterstützt, den ein Mädchen begleitete. Sie stellte sich später als Iloinen vor, die Anführerin des Ifirnsrudels. Sie bot uns Hilfe an, unter anderem bekamen wir ein Artefakt, das diese Bohrer zerstören konnte - doch nur mehr einen davon. Sie dienten dazu, Theriak aus dem Boden zu ziehen - Sumus Blut wurde hier abgezapft! Ich schwor mir selbst, nicht zu ruhen, bis diese Vergewaltiger aufgehalten waren... Wir erfuhren auch, dass in einer nahen Ortschaft ein zweites Mädchen entführt worden war, was außergewöhlich war, weil sonst nur Arbeitsfähige geholt wurde, was wir ja leider bereits wußten. Wir begaben uns also in die Ortschaft, Estira. Dort warteten wir auf die Ankunft Gloranas, die eine Villa im Zentrum bezog, die natürlich in Folge gut bewacht wurde - von Söldnern und Fjarningern.

Mit einer gut geplanten Aktion gelingt es mir, in den Keller des Hauses einzudringen, Satuaria sei Dank! Zu aller Überraschung befreite ich aber nicht die beiden Mädchen sondern einen gewissen Weißenstein, der uns sagte, die Mädchen wären längst weggebracht worden, und zwar von einem abtrünnigen Dämon. Wir wollten diesen verfolgen, und flohen aus der Stadt, mit einem gekauften Hundeschlitten. Gloranas Karmanathi holten uns ein, wir trugen schwere Wunden davon, doch überlebten. Wir fanden die Kinder in einem Lager von dämonischen Wölfen.. ja, noch vor Kurzem hatte uns im Rhorwed eine Tierkönigin vor der damals entflohenen Paktiererin gewarnt, nicht wahr? Wir verhandelten mir den Wölfen, und überzeugten sie von einem gemeinsamen Kampf gegen Gloranas Truppen, in der Gegend eines Steinkreises, der das Zentrum des Theriak-Abbaus zu sein schien. Glorana schickte uns ebenfalls Unterhändler, auch diesen versprachen wir dasselbe - Unterstützung im Kampf. So wollten wir die Parteien gegeneinander ausspielen, und während des Kampfes die Kinder befreien und fliehen. Riskant, aber wohl die einzige Möglichkeit für uns.

So kam es dann auch, und mit Hilfe der wiedergefundenen Rettungstruppe aus Rondrianern hatten wir genug Ablenkung, um die Kinder tatsächlich zu befreien. Wir gewannen Abstand zu der Lichtung mit dem Steinkreis und benutzten das Artefakt von Iloinen, um die Bohrer zu zerstören. Eine gewaltige Explosion entstand, die wohl alles umbrachte, was sich dort noch befand und selbst uns noch verwundete. Wäre Gwynna nicht gewesen, die rechtzeitig ein Tor durch den Limbus vorbereitet hatte, wären wir wohl ebenfalls in Gloranas Eisreich gestorben. So aber konnten wir in die Sicherheit der Donnerbacher Burg zurückkehren, wo wir uns endlich erholen konnten, was bereits mehr als bitter nötig war. Dort lies ich später die Gruppe ziehen und beschloss, lieber noch etwas in Gwynnas Nähe zu blieben, um zu lernen. Außerdem hatte ich genug von den beiden Damen, für die das Leben ihrer selbst oder der Kameraden offensichtlich keinen Wert besitzt.. da bin ich doch lieber alleine unterwegs.

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65. Der Zyklop von Neuborn

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Karmal, Kirgan, Kela, Korgan, Malmodir, Wickie
Protokollant: Kirgan (Jürgen)
Zeit: 20. TSA - 12. PHEx 32 Hal
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Schwarze Splitter"

Nach Langem war ich wieder mal im Mittelreich unterwegs, wollte wieder ein paar Dukaten verdienen. Dabei habe ich sogar diesen Wickie wieder getroffen, ist die Welt nicht klein, was? In Rommilys war ich da, und wir haben beschlossen, ein Imman-Spiel zu besuchen. Für mich scheiterte das, weil ich nicht in der Lage war, meinen Felsspalter abzugeben. Was glauben die eigentlich... also wartete ich in der Kneipe. Plötzlich Tumult, im Stadion zerbrachen Tribünen. Eine Kuh schlug im Stadion ein. Ja, Kuh. Später trifft ein riesiger Stein eine Bäckerei. Das musste ein Geschütz sein, doch ausgeschickte Späher fanden in der in Frage kommenden Umgebung keine Spur. Seltsam. Nachts trifft wieder etwas ein Gebäude der Stadt.
Wir treffen im Hesindetempel Geheimdienstleute, die mich angeheuert hatten, das alles zu untersuchen, die anderen offensichtlich auch. Das ist der Nachteil als Söldner, man kann sich selten aussuchen, mit wem man arbeitet. Aber diesmal meinte es der Zufall gut mit mir, ich habe einen alten Kameraden wieder getroffen, Korgan, den irren Schmied. War lustig, wir haben ein, zwei Becher drauf gehoben. Leider sind die anderen wie immer gleich unter den Tisch gefallen, naja.. Schwachalriks. Es wird die Existenz eines riesigen Geschützes vermutet. Wir beobachten die bisherigen Treffer und planen das Vorgehen. Ein Beobachter in der Stadt muss die Geschützbedienung anweisen, beschließen wir. Also beobachten wir die Stadt an speziellen Punkten, wie z.b. den RON-Tempel, der prompt getroffen wird. Wir verfolgen einen Verdächtigen, der sich mit mir eine lustige Jagd liefert, aber letztlich verliert. Der Idiot versuchte noch, sich zu wehren, hatte wohl keine Idee, was ein KorKnabe ist. Sein Pech. Wir finden raus, dass er über Brieftauben kommuniziert, und ich quetsche ihn aus. Schnell spricht er, wir erfahren von einer Stellung in den Bergen, durch Magie und Soldaten geschützt.
Wir liefern ihn ab, beraten was zu tun sei und machen uns schließlich auf, das Gerät zu suchen. Je näher wir kommen, umso öfter müssen wir uns mit lästigen Trollzackern herumschlagen, die scheinbar als Vorposten überall herumlungern. Manche von denen waren gar nicht so schlecht und wieder andere hatten singende Pfeile, wohl zur Warnung von ihren Kameraden. Feiges Pack, das... ich glaube ich habe 7 oder 8 von denen zu Boron geschickt. Wir trampelten prompt in Illusionen und hatten Mühe, diesen magischen Mist abzuschütteln. Schließlich fanden wir dann in einem riesigen Loch am Gipfel einen gut 50 Schritt langen Zyklopen! Ein Wahnsinn, so eine Konstruktion ist wirklich eine Meisterleistung! Fast schade drum, doch Auftrag ist Auftrag. Kela faselte dauern was von einem unsichtbaren Magier, der um uns herum sein sollte, doch ich habe den Typ auch später nie gesehen. Sicher nur eine Spinnerei, von dem magischen Zeug muss man ja krank werden. Jedenfalls hatten wir noch eine Menge Spaß, die Stellung war von einigen Soldaten geschützt und ich konnte noch ein paar Kämpfe austragen, sogar ein paar Untote haben wir gefunden, leider war es Tag und sie sind schnell gestorben, bevor ich sie meine Axt kosten lassen konnte.
Wir haben den Zyklop angezunden, und sind dann abgehauen. Na, wirklich schade um das geniale Teil, aber was solls. War magisch oder dämonisch haben die dann behauptet - mich wunderts nicht, so eine Arbeit können die halt nicht anders erklären. Sind ja keine Zwerge, nicht wahr. Wir haben unsere Belohnung geholt und ich bin dann weitergezogen.

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66. Wolfsgeflüster:

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Helron, Hajid, Isha, Malmodir
Protokollant:
Zeit:
13. PHEx 32 Hal - Ende
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Schwarze Splitter"


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67. In Sklavenketten

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler:
Protokollant:
Zeit:
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Schwarze Splitter"



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68. Wenn Kinderaugen staunen

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler: Hajid, Helron, Ichsagnix, Isha, Kela, Malmodir
Protokollant:
Zeit: Start -16. INGerimm 32 Hal
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Schwarze Splitter"

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69. Herz der Finsternis

Spielleiter: Jovian RJ Thaler
Mitspieler:
Protokollant:
Zeit: 16. INGerimm - 19. RAHja 32 Hal
Autor / Herkunft: Aus der Abenteuersammlung "Schwarze Splitter"




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70. Vergiss den Sieg!

Spielleiter: Jürgen Wulz
Mitspieler: Arku, Farnion, Hajid
Protokollant: Arku (ChristoF)
Zeit: 1. - 8. PRAios 33 Hal
Autor / Herkunft:



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