Kalder weist auf eine Sammlung dicker, gebundener Pergamentseiten, die säuberlich aufgereiht in einem eigenen Regal stehen.

"Diese Folianten hier enthalten, wie versprochen, die Berichte der Abenteuer, die unsere tapferen Gezeichneten und ihre Begleiter bestritten. Die Helden erlebten dabei schon vor Beginn der eigentlichen Kampagne der "7 Gezeichneten" so einiges in ihrem Leben, das sie zu den Personen heranreifen lies, die das Schicksal schließlich zusammenführte um gemeinsam gegen den Sphärenschänder zu ziehen."

Ihr könnt es kaum mehr erwarten, durch die Folianten zu stöbern und die unglaublichen Erlebnisse und Geschehnisse zu erforschen, die sich in dieser für ganz Aventurien so prägenden Zeit ereignet haben! Mit zitternden Händen schlagt ihr einen Folianten auf und beginnt zu lesen...


  1. Hochzeit in Zorgan (12 Hal)
  2. Die Bettler von Grangor (12 Hal)
  3. Die Kanäle von Grangor (12 Hal)
  4. Staub Und Sterne (16 Hal)
  5. Gaukelspiel (zwischen 5 und 17)
  6. Die Göttin der Amazonen (Yppolita, Stufen 7 - 12, eigentlich 3 Hal, hier 17 Hal)
  7. Die Attentäter (17 Hal)
  8. Die Sieben magischen Kelche (18 Hal, eigentlich 4 Hal)
  9. Das Jahr Des Greifen I (19 Hal)
  10. Das Jahr Des Greifen II - Die Entscheidung (20 Hal)


›››› Wissbegierig lest ihr weitere Folianten über die Abenteuer des Kampfes gegen Borbarad

›››› Ihr geht zum Boronsanger, um den in der Schlacht gefallenen Helden die Ehre zu erweisen

 

 

 

 

 



20: Hochzeit in Zorgan:

Zeit: 12 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Kendrik und Haldan / Privat
Protokollant: G6, Kendrik

5. Ingerimm, 12 Hal:
In Gareth angekommen, habe ich erstmal begonnen, alle notwenidgen Erledigungen abzuklappern, auch solche, die die Höflichkeit von mir forderten. Ich habe also alle möglichen Leute besucht, mit den Gedanken allerdings längst in die Ferne schweifend - denn bald war es für mich soweit, bald würde ich meine gliebte Delilah hochoffiziell und vor dem Augen der Götter und meiner Freunde und Familie zur Frau nehmen.
Ein Schritt für die Ewigkeit, auf den ich mich bereits unendlich freue!

Natürlich waren die Vorbereitungsarbeiten sehr schwer, schon deshalb, weil viele unserer Gäste sehr weit anzureisen haben, vor allem natürlich meine Familie aus Gareth - denn gefeiert wird die Hochzeit wohl in Zorgan, wo ich mich in Folge auch selbst niederlassen möchte. Niedergelassen haben sich aber zunächst viele meiner Freunde und Kameraden, und zwar am 8. INGerimm im "Schwert und Panzer" in Gareth, noch heute bin ich überrascht, wie viele es hierher geschafft haben - und bei allen Göttern, diese Junggesellenfeier hatte es in sich!

Trotzdem habe ich es geschafft, am 1. Rahja in Zorgan zu erwachen und den Tag meiner Hochzeit mit einem Blick auf die ersten Strahlen der Praiosscheibe zu beginnen. Die Feierlichkeiten am Platz der Offiziere begannen schon früh, die Zorganer verstehen zu feiern! Meine Freunde und die vielen geladenen Gäste haben es wirklich verstanden, eine absolut fantastische Feier auf die Beine zu stellen!
Wir feierten ausgelassen, doch keine Feier ohne Pannen... leider hat sich unsere neue Begleiterin Aryana nicht im Griff und trank etwas zuviel für eine Magierin.. eine spontane Entladung entzündete einen Teil der Tafel, auch einige der Gäste wurden verletzt, doch zum Glück konnten unsere Magier sofort alle Beteiligten heilen. Aryana verbrachte den Rest ihres Zorgan-Aufenthaltes in einer stabilen Kammer aus Kosch-Basalt.

Wirklich alle haben sich bemüht, Delilah und mir den Tag zu verschönern! Die Feier war grossartig und die Zeremonie zur Hochzeit gleichfalls, ich kann den beteiligten nicht genug danken. Der Höhepunkt für mich war aber wohl am späten Abend, als meine Schwiegermutter Suhelja mit eine besondere Überraschung aufwarten konnte - am Hafen erwartete sie Delilah und mich mit vielen ihrer Tempeldienerinnen auf einem wunderbar geschmücktem Schiff, indem sie nochmals eigens eine Liturgie für uns hielt, um Rahjas segen für Delilah und mich zu erbitten.

Nun, letztlich kann ich jetzt endlich die Gelegenheit ergreifen, den vielen Freunden zu danken, die mir diesen Tag zum schönsten nur erdenklichen gemacht haben!

Haldan Lowanger sei allervorzüglichster Dank für seine unermüdlichen Bemühungen, den weit verstreuten Freundeskreis an diesem Tag nach Zorgan zu bringen und für seine perfekte Organisation dieses Ereignisses.
Kadi Benaiman und Hochwürden Suhelja für die Hand ihrer bezaubernden Tochter und die wunderbare Aufnahme in ihre Familie.
Meinen Eltern für die beschwerliche Anreise und ihre unermüdliche Unterstützung. Rashim ibn Rafid al-Hashinnah für die Hilfe bei der Organisation und seinen Beistand.
Oberst Woltan von Wehrheim, der vieles absagen und umorganisieren musste, um hier erscheinen zu können, für das Mitbringen vieler Kameraden aus der Garether Garnison und die Vorbereitung einer beeindruckenden Vorführung Garether Reitkunst.
Asleif Fogwulff Phileasson für sein Erscheinen und seinen Mannen für die Vorführung des Thorwalschen Axttanzes mit Einflechtungen von Erlebnissen unserer Fahrt um Aventurien.
Dem berittenen Regiment der Zorganer, die in einem sehr bunten und aufregendem Spektakel bewiesen, dass die Zorganer Reiter den unseren um nichts nachstehen.
Den Zorganer Tänzerinnen und Musikanten für viele Stunden wunderbaren Unterhaltung.
All meinen Kameraden und den vielen Gästen für die Glückwünsche und die wunderbaren Geschenke!

Und schließlich Delilah, der Blume meines Herzens, für die unermessliche Gunst, die sie mir an diesem Tage erwiesen hat!

Doch auch die schönste Feier geht einmal zu Ende. Ich verbrachte noch einige Tage allein mit meiner Delilah, mit dem Schiff fuhren wir nach Festum und ritten dann noch einige Tage entlang der Küste Araniens, bis uns das Leben wieder einholte und wir mit einem besonderen Auftrag nach Grangor aufbrachen.


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21: Die Bettler von Grangor

Zeit:
Autor / Herkunft:
Protokollant:

E

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22: Die Kanäle von Grangor:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Jens Matheuszik / FanPro
Protokollant: G6, Kendrik

Nachdem wir uns einige Tage von den Geschehnissen in Grangor erholt hatten und die Stadt besichtigt, wollten wir noch auf die Feierlichkeiten rund um den 1. Efferd warten, bevor wir abreisen wollten. Das erwartete Wunder, die Gnade Efferds, sollte sie eintreffen, wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir wurden freundlich eingeladen, meine Frau Delilah hat das wohl eingefädelt, den Rahjatempel zu besichtigen, was wir natürlich herzlich gerne annahmen. Es ist einer der ältesten Tempel auf Dere, hier in Grangor, und wahrlich, er ist wunderschön! Rosaroter Marmor ziert die meisten Räumlichkeiten, viele Rosenbüsche wachsen an den Wänden, Rosenholz ziert die Separees, blau gekachelte Becken laden zum Bade und auch sonst fehlt es ihm an keinerlei Komfort und Ausstattung. Selten sah ich solch einen schönen Tempel!

Im Hauptraum, vor der einzigartigen Statue der Rahja, die hier mit einem Füllhorn in der Hand dargestellt wird, erwarteten wir die Hochgeweihte Lätitia Jatufino, Vorsteherin des Tempels. Doch als sie eintrat und den Raum mit ihrer Schönheit erfüllte und unsere Aufmerksamkeit wie von Geisterhand in Besitz nahm, begannen Ereignisse, die wohl keiner von uns jemals wieder vergessen mag! Ein Beben erschütterte den Raum, doch bedrohlich klang es nicht. Die Statue der Rahja begann sich zu bewegen, ihre marmorne Hülle zersprang förmlich und schuf Platz für die Schönheit selbst. Die Göttin erschien leibhaftig und sprach zu uns, die wir hier versammelt waren!

"Seid gegrüßt, ich bin die Tochter Sumus, die Göttin Rahja. Wer seid Ihr?", so sprach sie zu uns. Wir stellten uns so gut es ging vor,angesichts der Aufregung keine leichte Aufgabe. "Ich werde euch im Efferd wieder rufen, da ihr mir einen Dienst erweisen müsst!", fuhr die Göttin fort, und die Verwandlung der Statue war auch schon wieder aufgehoben. Nun, wie es uns in den folgenden Stunden ging, dazu fehlen mir die Worte, dies passend zu beschreiben! Jedenfalls, nach einigen harten Destillaten konnte ich klare Gedanken fassen und lies mir sofort ein Amulett anfertigen, eine Rahja-Stute aus Rosenquarz, die ich fortan um meinen Hals tragen werde, was auch kommen mag!

Herr Hortemann war so freundlich, uns auf sein Schiff einzuladen, sodass wir die Feierlichkeiten am Abend des 30. Rondra an einem der besten Plätze im Hafen der Stadt einsehen konnten. Ein wahrlich prächtiges Fest und ein interessanter Vorgeschmack auf das, was uns am nächsten Tag erwarten sollte! Also fanden wir uns dann am 1. Efferd ein, in den Reihen der zahlreichen Besucher Grangors und erfreuten uns an der bereits vorbeiziehenden Parade. Bester Laune waren wir, auch nachdem Rahjadan mich darauf hinwies, dass die Grangorschen Gardisten Zweililien trugen anstatt der üblichen Knüppel. Nun, angesichts der Parade erschien mir dies nicht als sonderlich beachtenswert. Aber ich sollte mich täuschen! Kurze Zeit später erfüllte ein beängstigendes Tosen die Luft, die Ratten kamen in Scharen aus allen Löchern geschossen, als wäre der Unsägliche selbst hinter ihnen her! Und so schien es bald tatsächlich zu sein! Das Wasser in den Kanälen ward zu einer gelben, brodeln Masse und stieg über die Stege in die Gassen der Stadt, in Panik flüchteten die Leute, auch wir, doch niemand schien verschont zu bleiben. Der Sturm, der sich dazu entwickelte, riss die Häuser nieder und fegte hinweg, was die zähe Brühe in den Strassen noch stehen lies. Grangor war verloren, ausgelöscht, dem Erdboden gleich.

Just als ein drachengroßer Rabe erschien und ich erwartete, Boron selbst zu erblicken, fanden wir uns im Tempel der Rahja wieder, der völlig unversehrt schien. Rahja sprach wieder zu uns, oh Tochter Sumus, Göttin der Liebe, des Rausches, der Ekstase, der Schönheit, der Freude und des Weines, zuviel der Ehre ward uns zuteil! Sie habe einen Pakt mit Satinav geschlossen, der die Zeit anhielt und zurückdrehte, an den Beginn der Feierlichkeiten. Rondra und Efferd, so sagte sie uns, hätten beschlossen, die Stadt zu zerstören. Zuviele Anhänger des Namenlosen haben sich hier versammelt, und bevor sie ihre schändliche Kunde weiter verbreiten können, sollte die Stadt zerstört werden. Aber sie, Rahja, liebe diese Stadt, in der einer ihrer ältesten Tempel steht, und so habe sie Satinav überzeugt, uns 24 Stunden zu geben, um die Anhänger des Unsäglichen zu finden und zu vernichten. Nur dann sei es möglich, das Geschehene rückgängig zu machen. Die Stadt sei in der Zeit gefangen, nur wir und die Diener des Fürchterlichen können sich frei bewegen.

Damit war die Aufgabe klar. Mit Hilfe der Geweihten begannen wir sofort, jede Spur zu prüfen und die Diener des Bösen zu finden. Ich will es kurz machen, wir fanden schließlich die nötigen Hinweise, auch wenn der Anblick Uthers uns beinahe die letzten Hoffnungen nahm. Gut, dass er diesmal einen anderen holte. Mit Hilfe einer speziellen Gondel und einer Lampe, die sie auf magische Weise lenken konnte, fanden wir zum Versteck dieses Abschaums. Hier sollten wir nun mit verdeckten Augen, eine passende Maske war gefunden, durch das Wasser fahren und das Versteck betreten. Doch dazu kam es für mich nicht mehr, denn im davor stattfindenden Kampf mit den Anhängern des Unsäglichen hielt es Aryana für angebracht, uns alle mit einem Erz-Elementarzauber, so wurde mir später gesagt, zu bedenken. Ich sah meine Kameraden fallen, meine Frau sterben, und überlebte mit allem Glück diese Explosion, leider aber nicht den aussichtslosen Kampf, schwer verletzt gegen die übermächtige Zahl an Gegnern. Man erzählte mir, Rahjadan wäre rechtzeitig mit seinem fliegenden Teppich entkommen und hatte so die Chance, uns mit Heiltränken aus der ansässigen Magierakademie zu retten.

Daraufhin haben die Kameraden wohl das Versteck betreten und den Anführer dieses unbeschreiblichen Packs getötet (es handelte sich um die Rahja Hochgeweihte selbst). Es galt für sie, eine physische Präsenz des Namenlosen zu vernichten, es handelte sich hierbei um ein Haar.

Mein Gedächtnis setzt erst wieder ein, als ich mich mit allen Beteiligten im Rahjatempel wiederfand, und sich meine Göttin bei uns bedankte! Bedankte! Als wäre der Dienst an ihr nicht ohnehin selbstverständlich gewesen! Und tatsächlich hielt Satinav Wort, wir erkannten den Morgen des 1. Efferd, und erleichtert fiel unser Blick auf die Massen an Besuchern, die den Beginn der Parade erwarteten. Dank sei Satinav, gepriesen sei Rahja! Auf ewig stehen wir in der Schuld der Göttin!

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23: Staub und Sterne:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Ulrich Kiesow / FanPro
Protokollant: G5 und G6, Rashim, Kendrik und Haldan

E

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24: Gaukelspiel:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Reinhold H. Mai und Daniela Dörpinghaus / Schmidt Spiele
Protokollant: G1, Ithildin

E

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25: Die Göttin der Amazonen:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Ulrich Kiesow / Schmidt Spiele
Protokollant: G2, Rahjadan

Am 1. Peraine 17. Hal treffen sich die Helden Kendrik, Rashim, Ithildin, Aryana und Rahjadan im Lokal ?Schwert und Panzer? in Gareth. Ein Bote von Arius von Wulffen kommt zu Kendrik und Rashim und bittet sie zu Arius von Wulffen zu kommen. Die Beiden begeben sich daraufhin sofort in das ?Hotel Huck? wo sich Arius aufhalten soll. Dort angekommen bekommen sie den Auftrag den Amazonen, welche in der Nähe von Beilunk leben ein Präsent mitzubringen, um so die Botschaftsstrassen besser ausbauen zu können. Das Präsent ist eine goldene Statue ihrer Göttin, die mit erhobenem Schwert dargestellt ist. Als Kontaktmann empfiehlt er ihnen den Händler Ulfried Erber, der sich in der Ortschaft Shamahan aufhält und öfters mit den Amazonen Handel treibt.

Am darauf folgenden Tag fragten sie ihre Kameraden, ob diese nicht auf die Reise mitkommen wollen, geben den genauen Auftrag aber nicht bekannt. Um neue Abenteuer zu erleben, wollen natürlich alle Helden mitkommen. So wird schnell gepackt und noch am selben Tag abgereist.

Am 18. Peraine kommen die Helden in Beilunk an, übernachten dort und reisen am nächsten Tag weiter. An diesem Tag werden die Helden von 5 Reiterinnen überholt, welche nur von Rashim und Kendrik eingeholt werden können. Diese machen mit den Amazonen ein Treffen in Shamahan aus, welches in 2 Tagen sein sollte. Am Abend treffen die Helden auf 2 Männer und eine Frau, welche eine Amazone gefangen haben. Als die Helden nach dem Grund der Festnahme fragen wollen kommt es zum Kampf, aus welchem die Helden siegreich hervorgehen. Am nächsten Morgen fallen der letzten Wache 2 Reiter auf, welche aus einer Schlucht kommen, sich umblicken und zurückreiten. Aus diesem Grund überfliegt Rahjadan vorsichtig die Schlucht mit seinem Teppich. Als er beschossen wird kehrt er sofort um und die Helden beschließen den Hügel zu umreiten.

Am Nachmittag des 21. Peraine erreichen die Helden Shamahan, werden aber vor den Toren von einer alten Frau aufgehalten. Die Helden folgen ihr in ein Wäldchen, bis auf Rahjadan, der passt inzwischen auf die Pferde auf. Im Wald befindet sich ein kleiner Tempel und die Dame stellt sich als Hildegard, eine Hochgeweihte der Rondra, vor. Sie erzählt den Helden, dass die Amazonen seit einiger Zeit Gehöfte überfallen und ausrauben und auch den Rondratempel in der Stadt zerstört haben. Danach wirkt sie eine Liturgie und es erscheint ein Bild vom Tempel in der Amazonenburg. Seltsamerweise steht keine Statue auf dem Sockel. Eine Art Gnom kommt zum Altar. Bei diesem Anblick bricht die Geweihte mit dem Ausruf: ?Ich verstehe das nicht!? zusammen. Als sie wieder zu sich kommt gibt sie den Helden noch den Tipp ihre Kollegin Helika in der Stadt aufzusuchen. Außerdem gibt sie Aryana noch ein Amulett mit, welches ihr einmal helfen sollte. In der Stadt wird ein Quartier bezogen und danach Helika gesucht. Diese bringt die Helden zu dem ortsansässigen Magier Hellborn. Dieser erzählt ihnen, dass Ogewin, ein anderer Magier, ganz in der Nähe der Amazonenburg wohnt und ihnen sicher helfen wird. In der Nacht erscheint Rashim die Göttin Peraine, so glaubt er jedenfalls, und sie gibt ihm den Rat sobald wir in der Burg sind der blinden Köchin Hana Haare von uns zu geben, damit sie uns helfen kann.

Wir gehen am folgenden Tag wieder zu Hellborn, welcher uns noch erzählt, dass die Amazonen ihre eigene Königin (Yppolita) gefangen halten und anscheinend einen eingehörnten Dämon namens ? Haqoum? anbeten. Mit diesen Informationen begeben sich die Helden noch kurz zu Hildegard, um dann Richtung Amazonenburg aufzubrechen. Auf dem Weg dorthin kommt es noch zum Kampf gegen einige Oger. Schließlich erreichen sie aber doch einen sicheren Waldpfad. Plötzlich fällt ihnen ein Salamander auf der zu ihnen zu sprechen scheint. Neugierig folgen sie ihm und kommen so zu einer Blockhütte. Darin finden sie einen schwer verletzten Ogewin, den sie gerade noch retten können. Als Dank verrät er ihnen wo sich ein Eingang zu einem unterirdischen Höhlensystem, unter der Amazonenburg befindet.

Am 24. Peraine brechen die Helden auf um über den geheimen Eingang in das Gangsystem zu gelangen. Doch schon nach ein paar Metern werden sie von einer Art magischer Barriere am weiterkommen gehindert. Erst nachdem jeder ein magisches Artefakt abgelegt hat, können sie weitergehen. Wenige Meter nach der Barriere treffen sie auf einen Gefangenen der sich als ?ALTHALUS? vorstellt und froh ist, endlich hier heraus zu kommen. Er berichtet uns ein wenig über den Tagesablauf innerhalb der Burg. Nach einem kurzen Angriff einer Riesenspinne, bei dem Teile des Spinnennetzes mit Haaren von Rashim davongeflogen sind entdecken die Helden die Gefangene Yppolita. Um kein Aufsehen zu erregen bleibt sie vorerst in der Zelle und die Helden durchstreifen weiter das Höhlensystem. Als die Helden versuchen, die Rondra Statuette des Nachts im Tempel zu verstecken, kommt es zum Kampf, in dem die Helden fast unterliegen. Rahjadan wird während des Davonlaufens vom Kampf fast von 2 Trollen, welche hier gefangen sind, getötet.

Am nächsten Tag müssen die Helden gegen einen Heshtot, den Magier und einem Golem kämpfen. Der Haquum ist Rondra sei Dank (dank des Versteckens der Rondra Statuette im Tempel) nicht erschienen. Ithildin kann gerade noch zurückgehalten werden als der Magier Xeraan im Limbus verschwindet. Nach dem Tod des Golems hat dieser eine Art Schriftrolle oder ähnliches verloren, welche die Helden an sich nehmen. Danach befreien die Helden Yppolita und es gibt eine Siegesfeier auf der Burg. Die Helden bekommen noch eine Belohnung von Yppolita und erholen sich vom Kampf. Am 27. Peraine reisen die Helden aus der Burg (Kurkum) ab.


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26: Die Attentäter:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Ulrich Kiesow / Schmidt Spiele
Protokollant: G6, Kendrik

Am 27. Peraine, 17 Hal verlassen wir die Amazonenburg Yppolitas und wollen über Shamaran und Warunk zurück nach Gareth.
Doch schon bald beginnen die Kameraden immer wieder sehr realistisch und heftig zu träumen - einmal über Geschehnisse um Borbarad, dann wieder über Varianten der Tötung einer scheinbar immer gleichartigen Person!
Schockiert diskutieren wir immer wieder die Träume, finden aber nicht sofort heraus, was sie uns sagen wollen.

Schon nach 2 Tagen wird die Sache sehr unheimlich. In beinahe höllisch kurzer Zeit erreichen wir die angstrebten Wegpunkte, es scheint als wären wir zum Teil 2 Mal so schnell als wir es eigentlich sein sollten!
Woher kommt das? Was geschieht hier mit uns? Wir suchen nach Antworten und schließlich öffnen wir doch die Holzrolle, die wir bei den Amazonen aus dem toten Golem gezogen haben. Ein einzelnes Pergament fällt heraus, auf dem die Worte stehen: "Kaiser Hal ist ein Tyrann! Findet ihn und tötet den Mann!"

Ein Fluch? Ein Zauber? Erregt wird diskutiert, doch mehr als Vermutungen kommen nicht zutage. Sollte uns tatsächlich jemand zwingen wollen, meinen Kaiser zu töten? Ich versuche sofort, Gegenmaßnahmen einzuleiten, den Kaiser zu warnen und uns von ihm fernzuhalten, doch nichts davon trägt Früchte.
Boten kommen nie an, unsere Pferde werden magisch nach Gareth gezogen und auch die Zeit scheint sich immer mehr zu verlangsamen - nur für uns nicht. Jeden Tag kommen wir schneller voran.

In Wehrheim können wir endlich diese Holzrolle näher untersuchen und feststellen, dass ein sehr starker Zauber auf ihr und nunmehr auf uns liegt, der uns zwingt, die genannte Aufgabe zu erfüllen. Nochmehr versuchen wir, uns aus dieser Aufgabe herauszuwinden, doch nichts funktioniert.
Wir suchen Schutz in einem Praios-Tempel, doch auch das hilft nicht. Je mehr wir uns wehren, desto mehr körperlichen Schmerz müssen wir erfahren und schließlich gilt nur noch die Entscheidung zu sterben oder den Weg fortzusetzen.

Schließlich reiten wir weiter, in gewaltigem Tempo nähern wir uns Gareth und auch dort gelingt es nicht, uns irgendwie vom Kaiser fernzuhalten. Doch er ist nicht da, wir erfahren dass er ins Bornland gereist ist. Ausserdem verfolgen uns weiter Träume, die immer realer und detaillierter werden. So erfahren wir nicht nur viele Dinge über die Absichten Borbarads sondern sehen auch immer wieder, wie wir Hal töten werden.
Wenige Tage später in Norburg nehmen wir an dem Fest teil, dass Gräfin Tessia von Ilemnstein ausrichtet und nachdem sich der Kaiser selbst auch in seine Gemächer zurückzieht, wird die Sache ernst!

Nichts kann uns mehr davon abhalten, bewaffnet und entschlossen in seine Räume vorzudringen, und als wir schließlich die Tür zu seinem Badezimmer öffnen umd den letzten Schritt zu tun, passiert etwas absolut unerwartetes.. eine Frau sitzt in der Badewanne, doch spricht die Stimme des Kaisers selbst, ich kenne sie genau, zu uns und befiehlt uns, den Raum augenblicklich zu verlassen!
Und siehe da, es ging, frei und ungezwungen konnten wir uns wieder bewegen und nutzten die Gelegenheit sofort, die Gemächer Hals zu verlassen.

Eine ganze Zeit später erst können wir erahnen, was hier passiert ist... die Geschichte über den frühen Tod der Zwillings-Schwester Hals in deren Kindestagen scheint nicht ganz korrekt überliefert zu sein... darum auch die plötzliche Aufhebung des Fluches, der da lautete: "..tötet diesen MANN".
Schließlich bittet und die scheinbar eingeweihte Tessia um Verschwiegenheit. Alle anderen außerhalb dieses Gebäudes, erfuhren wir danach, konnten sich an uns oder die von uns geforderte Hilfestellung nicht mehr erinnern, und das war uns auch ganz recht!
Beinahe hätte ich meinen Kaiser getötet, unfähig etwas dagegen zu unternehmen! Niemals hätte ich mir das verzeihen können....

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27: Die Sieben Magischen Kelche:

Zeit: 11 Hal / 1004 BF
Autor / Herkunft: Schmidt Spiele
Protokollant: G4, Aryana

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28: Das Jahr des Greifen (Teil I/II):

Zeit: 19 Hal / 1012 BF
Autor / Herkunft: Bernhard Hennen / Schmidt Spiele
Protokollant: G5, Samolosch

Da das Orkenpack immer näher auf Gareth zurückte wurden Kendrik und Rashim am 19. TSA 19 Hal in die Armee einberufen. Rashim wurde die ehrenvolle Aufgabe des Bannerträgers der 3. Kompanie des 2. Garether Freiwilligenregiments übertragen, bei der Kendrik als Hauptmann dient Rahjadan, Ithildin, Alena und Altalus wurden zwangsweise rekrutiert und wurden Kendriks Kompanie zugeteilt. Hier haben wir Oberst Graf Gisbert von Bruck und das Freiwilligenregiment, befehligt und Ira von Seewiesen, 2. Hauptmann des 2. Garether Freiwilligenregiments, kennen gelernt. Am 28. TSA sind wir bei morgengrauen Richtung Silkwiesen.

Nach einem anstrengenden Kampf gegen die Orks mit wenigen Überlebenden auf unserer Seite blies Oberst Gisbert endlich zum Rückzug hinter die nachgerückten Maraskaner Truppen. Während der 2. Nachtwache mussten wir Alarm geben, weil eine Armee von Untoten auf unser Lager zumarschierte. Unter den Untoten waren erschlagene Menschen sowie Orks. Nachdem der erste Schock überwunden war, konnten die Elfen und die schwere Reiterei den wandelnden Tot jedoch schnell besiegen. Am Morgen haben die Orks angegriffen und wir mussten wieder sofort in die Schlacht ziehen. Doch RONdra war weiterhin auf unserer Seite, und mit Hilfe des Almadanischen Reiter-Regiments konnten wir die Armee der Orks versprengen. Doch eine traurige Bilanz bleibt: 4000 Tote auf unserer Seite, und ebenso viele schwer Verletzte.

Darauf hin sind wir zurück nach Gareth gezogen, um unseren Sieg zu feiern und unsere getöteten Kameraden zu bestatten. Am 8. PHEx haben wir uns bei Sonnenaufgang im Hippodrom versammelt, wo das Plänklerregiment aufgelöst wurde. Wir haben jedoch von Ira von Seewiesen einen Brief erhalten in dem wir zu Baron Dexter Nemrod bestellt wurden. Wir haben uns 2 Tage später in der Stadt des Lichts eingefunden (Alena und Ithildin konnten sie nicht betreten) und haben vom Baron den Auftrag bekommen, eine Revolte in der besetzten Stadt Greifenfurt anzuzetteln um die Orks auf diese Weise von innen heraus aus der Stadt zu treiben und die Stadt dann für mindestens 2 Wochen zu halten.

Wir wurden noch einige Tage von der KGIA ausgebildet bis wir zusammen mit Oberst Marcian und der Halbelfe Sartassa Richtung Wehrheim aufgebrochen sind, wo wir am 21. PHEx ankamen. Hier hat uns Marcian verlassen und wir sind in Begleitung von Sartassa nach Greifenfurt weiter gezogen. In Greifenfurt angekommen wurde Rashim festgenommen doch Ithildin konnte ihn retten. Wir haben uns darauf hin zu unserem Kontakt Lancorian aufgemacht, der in seinem Etablissement "Fuchshöhle" anzutreffen war. In Greifenfurt haben wir uns mit dem örtlichen Widerstand in Verbindung gesetzt und haben in kleineren Hinterhalten am Hafen die Orks bekämpft. Als Rashim und Rahjadan die vermeintlich verlassene Garnison untersuchen wollten, wurde ersterer gefangen genommen und am nächsten Tag dem Orkgott Tairach geopfert.

Aufgrund einiger Hinweise haben wir neben Lancorians Turm einen alten Steintunnel entdeckt konnten aber nichts weiter mit ihm anfangen, da er magisch verschlossen und unzerstörbar schien. Am 1. INGerimm schien die Zeit reif, da ein Großteil der Besatzer die Stadt um Nahrung einzutreiben verlassen hatten, und wir haben ein großes Fest organisiert wo wir mit Schlaftrunk versetzten Schnaps ausschenkten und die meisten in der Stadt verbliebenen Orks erledigten und den Rest mit Waffengewalt und den uns zur Hilfe gekommenen Freischärler der Umgebung, unter der Führung einer Amazone, leicht überwältigten.

14. Ingerimm 19 Hal, es hat sich der Zwerg Samolosch vorgestellt und sich nach seinem verschwundenen Bruder erkundigt. Rahjadan hat ihn eingeladen bei der Stadtverteidigung zu helfen. In der folgenden Zeit ließen merkwürdige Mordopfer zuerst auf in der Stadt verbliebene Opfer schließen, doch Bissspuren deuteten auf die Präsenz eines Vampirs hin. Ein alter Verrückter Mann stellte sich als ein Prophet heraus, der uns mit immer neuen Sprüchen helfen konnte. Nebenbei haben wir die Stadtverteidigung stets verbessert.
Am 20. RAHja ist Oberst Alrik von Blautann und vom Berg mit 150 Kürassieren eingetroffen. Er hat erzählt, dass die Armee des Prinzen aufgehalten wurde, aber er selbst zur Unterstützung hierher geschickt wurde.

Weitere Untersuchungen des Tunnels ergaben, dass er von Geodisch-Elfisch-Gildenmagischer-Art war und Samolosch hat einen Stollen entlang des Tunnels gegraben. Auf einem freigelegten Portalstein stand eine Warnung vor einer unbekannten bösen Macht.
Am 1. Tag des Namenlosen kam Ira von Seewiesen zu uns und berichtete, dass sie mit ansehen musste, wie Prinz Brin von Orks bei einer Schlacht in Reichsweg umstellt wurde und sie davon ausgeht, dass er getötet wurde. Sie selbst war 2 Wochen in orkischer Gefangenschaft bis sie bei einer Siegesfeier vor 6 Tagen fliehen konnte. Anscheinend ist das Garether Heer geschlagen worden. Am 5. Tag des Namenlosen kam ein menschlicher Botschafter der Orks zu uns und berichtete, dass Brin tot und seine Armee geschlagen sei. Außerdem forderte er die Auslieferung von Ira von Seewiesen. Da wir sie nicht herausgaben erschoss er sie, obwohl sie mehrere Meilen entfernt war, mit magischen Pfeilen. Er gab uns den 1. PRAios Zeit, die Stadt zu verlassen und gewährte dafür jedem freies Geleit.

Wir haben Informationen gefunden, die unseren unbestätigten Verdacht gegen den Henker erschwerten und einen seiner Vorgänger als einen roten Schwertdämon beschrieb. Am 18. PRAios haben etwa 5000 Orks einen Belagerungsring um die Stadt gezogen. Da der Stadtschreiber Zaberwitz korrupt war, konnten wir ihn genau verhören und er versprach uns, das Protokoll von der Verhandlung gegen den alten Henker zu beschaffen. In der Nacht wurde er jedoch von einem roten Schwertdämon zum Selbstmord gezwungen. Dank dem Propheten konnten wir aber das Versteck des Verhör-Protokolls doch noch finden. Am 30. PRAios fingen die Orks and die Stadt zu beschießen.
In derselben Nacht stahl Rahjadan unter Einfluss des Henkers das Protokoll und musste es ihm übergeben. Leider holte er sich dabei den Blutigen Rotz, der sich in eine Blaue Keuche ausweitete. Er konnte die Krankheit überwinden und wachte aus dem Koma auf. Er behauptete in einem Traum wieder den Dämon gesehen zu haben, und er wollte in eine Stadt die Xorlosch verdächtig ähnelte…

Am 10. RONdra kam ein Bataillon Zwerge mit 5 Magiern über den Fluss. Am 18. RONdra hat der Beschuss der Ogerlöffel und Rotzen zugenommen. Die Bethaner haben gesagt, dass sie die Ogerlöffel ausschalten können und sind auf Lancorians Turm gegangen. Nach einem magischen Feuerstoß gegen die Ogerlöffel wurden sie aber alle von schwarzen Pfeilen ins Herz getroffen. Gleichzeitig konnten Blitze eine Bresche in unsere Mauer schlagen indem sie den Ostturm sprengten. Einen ganzen Monat haben wir verbissen um die Bresche kämpfen müssen. Trotz aller Bemühungen konnten wir dir Orks jedoch nicht zurückdrängen. Erst als Sartassa mit 8 besonderen Kämpfern kam konnten wir die Bresche schließen.

Marcian erzählt uns dann vertraulich, dass Sartassa und ihre Leute von Zerwas zu Vampiren gemacht wurden, aber sie nichts davon wissen. Er hat einen Pakt mit ihm abgeschlossen, der besagt, dass er Zerwas in Greifenfurt nicht verfolgt, wenn Zerwas dafür hilft die Orks zurückzuschlagen. Er hat aber folgenden Plan: Die Vampire sollen am Morgen einen Ausfall in das Orklager machen. Da sie aber kein Sonnenlicht vertragen muss Lancorian sie begleiten und einen Dunkelheitszauber sprechen. Wenn genug Orks gefallen sind soll er den Zauber aufheben. Durch den Tot seiner Kinder und as Licht soll Zerwas so geschwächt werden, dass wir ihn besiegen können.
Der Plan funktionierte soweit, dass zwar die Orks stark geschwächt wurden, wir konnten Zerwas jedoch nicht besiegen, er erwies sich als absolut übermächtig.

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29: Das Jahr des Greifen (Teil II/II):


Zeit: 27. Efferd bis 12. Ingerimm 20 Hal / 1013 BF
Autor / Herkunft: Bernhard Hennen / Schmidt Spiele
Protokollant: G6, Kendrik

Der 27. Efferd, 20 Hal. Wir machten uns bereit, aufzubrechen Richtung Wehrheim. Dort soll sich der Prinz mit seiner Armee befinden, auch wenn sich die Aussagen darüber stark widersprechen. Wir wollen unser Glück versuchen, gilt es doch, dem Prinzen eine Nachricht zu überbringen über die Ereignisse in Greifenfurt. Eine beschwerliche Reise stand uns bevor, scheinbar haben die Orks nach dem Verschwinden einiger ihrer Patrullien gezielt nach uns zu suchen begonnen, selbst Hunde setzten sie ein. Sie schienen zu wissen, wer wir waren und so mussten wir unserern Weg durch die Wälder suchen, zu gefährlich waren die Wege und Straßen geworden. Schließlich, als wir wieder einmal wegen der starken Patrullien der Orks nahe Wehrheim bzw. Orkenwall die Marschroute ändern mussten und uns entschlossen, erst nach Gareth zu gehen, fanden wir mitten im Wald eine Jägerin, die uns anbot, einen besseren Weg für uns Richtung Gareth zu finden. Gerne nahmen wir ihr Angebot an, und es sollte sich als wahrer Glückfall erweisen. Nachdem wir von einigen Dutzend Orks aufgespürt wurden, schien die Sache brenzlig zu werden, doch diese Jägerin, von der ich bereits vermutete, dass sie elfisches Blut in sich trägt, führte uns zu einem speziellen Baum, bei dem wir uns im Kreise drehten und ?Nurti? riefen und so scheinbar einen Zauber auslösten, der uns aus dieser Zone verschwinden ließ.

Doch wohin, das war für alle recht überraschend. Noch zu gut kennen wenigstens Rahjadan und ich die Globule der Hochelfen, aus der uns Ithildin begleitet hatte. Und wieder waren wir in solch eine Welt geraten, diesmal gehörte sie den so genannten ?Lichtelfen?. Ich will es kurz halten, diese Welt war überwältigend und beängstigend zugleich. Diese Elfen bewohnten einen Palast von der Größe ganz Gareths! Fast unglaublich! Erst schienen sie sehr freundlich und hilfsbereit, wollten viel erfahren und lasen uns beinahe jeden Wunsch von den Lippen, angeführt von ihrer Königin Leriella. Wir erfuhren, dass sie so etwas wie die Nachkommen der Elfen-Götter waren! Also wohl noch elitärer als die Hochelfen, die wir bereits kennengelernt hatten. Dies nutzend konnten sie unglaubliches herstellen, einige von uns bedienten sich dessen und erhielten sehr besondere Waffen und Rüstungsteile. Schließlich wollten wir aber wieder weiter, was uns erst verwehrt wurde, auf ewig sollten wir in diesem Palast bleiben, keine Verhandlung und kein Angebot schien uns zu helfen! Nun, mit List und Geschick gelang uns allerdings die Flucht durch mysteriöse Wälder voller Illustionen und seltsamer Gestalten, schließlich aber trafen wir unsere Jägerin Andra wieder, die uns den Weg wies zu einem Ausgang aus der Globule ganz nahe an Gareth. Doch erst musste ich einen Lichtelfen, der uns verfolgte, im Duell besiegen um weiterziehen zu können, und dann focht Ithildin einen Stockkampf gegen einen Eber-Menschen, um den Zugang zu diesem Portal. Leider verlor Ithildin knapp aber Althalus konnte uns mit einem Handel doch noch den Zugang verschaffen.

Zurück in Gareth, wo wir feststellten, dass wir in der Globule einen Zeitsprung von über 1 Mond gemacht hatten, fanden wir den Prinzen in der Stadt vor, erstatteten Bericht (ja, auch über die seltsame Vorgehensweise Marcians und Rahjadans ?Problem? mit dem Vampir-Dämon). Der Prinz schien mässig beeindruckt, gab Rahjadan einen Geweihten des Praios mit auf den Weg, Roderick, der auf ihn aufpassen sollte und schickte uns gleich auf die nächste Mission. Es ging nach Xorlosch, dort sollten wir mit Hilfe des Zwergenkönigs in den heiligen Hallen mehr über die Sache in Greifenfurt und diesen dämonischen Ring herausfinden und später mit diesen Informationen dorthin zurückkehren.

So reisten wir dann ab, es war der 22. Hesinde, nach Ferdok, wo wir von Graf Growin ein Schiff bekamen, dass uns nahe an Xorlosch heranbringen sollte. Vor den Toren der Stadt angekommen wurden wir erstmal genauestens geprüft, besonders mit Ithildin hatte man natürlich keine Freude. Trotzdem erhielten wir Einlass, wenn auch nur über eine Zugvorrichtung. Eine faszinierende Stadt, kaum ein Zwerg war zu sehen, doch sollen hier einige Tausend von ihnen leben! Die Mauern riesig, uneinnehmbar erscheinend, aus so glattem, lückenlosen Stein wie ich es noch nie zuvor gesehen habe! Welch Ehre, diese Mauern und die Stadt besichtigen zu dürfen! Nur Altalus schien wenig beeindruckt und bevor er die Zwerge noch unrettbar beleidigen konnte, verließ er die Stadt und wartete außerhalb auf uns. Nach einer Audienz beim König, die mir zuvor einige wirklich schwere Prüfungen einbrachte, durfte einer von uns, natürlich Samolosch, die heiligen Hallen betreten um mehr über die Geschichte Greifenfurts herauszufinden. Leider musste er erst die alte Zwergensprache in Grundzügen erlernen, da er selbst nur die modernere beherrschte? das hat uns einige Wochen gekostet, aber es hat sich gelohnt. So erfuhren wir, dass nicht nur Zwerge sondern auch Elfen und Menschen an der Befreiung der Stand beteiligt waren. Gemeinsam und mit der Hilfe eines göttlichen Greifen, der vom Himmel herabstieg, haben sie dann diesen dämonischen Ring, einen Tempel des Orkengottes Tairach, verschlossen und darin das wichtigste Artefakt dieses Gottes, einen schweren Kriegshammer. Das war es also wohl, was man als dämonische Macht bezeichnet hat, die dort eingesperrt sein soll und was die Orks so vehement in diese kleine Stadt
treibt! Niemals dürfen sie diese Waffe erhalten! Mit Hilfe eines Gelehrten gelang es mir, eine Übersetzung der Pergamente, die Samolosch anfertigte, zu erhalten, die ich sogleich in eine zweite Version fassen ließ, die keine der wichtigen Details dieser Geschichte erhielt. Diese sollte dann Rahjadan sehen dürfen, der ja von dem Greifenfurter Schwert-Dämon-Vampir den Befehl hatte, die Pergamente an ihn auszuhändigen. Der Trick schien zu funktionieren, wenigstens habe ich keinen Verdacht geschöpft, dass Rahjadan etwas bemerkt hatte.

Nun, am 27. Firun hatten wir unsere Mission in Xorlosch erfüllt, wir dankten den Zwergen vielfach und machten uns auf den Weg zurück nach Ferdok, wo wir dem Prinzen die korrekte Abschrift überliesen. Erst hier gestattete ich meinen Begleitern, die falsche Kopie zu sehen – auch wenn nur Rahjadan nicht wusste, dass sie falsch war. In Begleitung von 4 Magiern brachen wir gleich wieder auf nach Greifenfurt, entlang des Flusses, wo wir gute 10 Verteidigungsanlagen der Orks entdecken mussten, die sie gebaut hatten um Schiffe auf dem Fluss beschiessen zu können. Sofort ließen wir dem Prinzen eine Nachricht zukommen, zogen selbst aber weiter nach Greifenfurt, da wir uns nicht in der Lage sahen, diese Anlagen einzunehmen.

Greifenfurt präsentierte sich nicht viel anders als wir es verlassen hatten, die Zwerge unter Hauptmann Himgi hatten die Wehranlagen wieder aufgebaut und verbessert, ansonsten aber war nicht allzu viel passiert. Ich lies dann gleich nochmal die Verteidigungsanlagen ausbauen, um uns auf den drohenden Angriff der Orkarmee vom Orkenwall vorzubereiten, Himgi setzte dies alles perfekt um, diese Zwerge verstanden ihr Handwerk. Ithildin kümmerte sich um die Wiederherstellung der Nahrungsvorräte der Stadt. Die Magier machten sich sofort daran, die Tür zum Tairach-Tempel zu untersuchen. Marican wurde informiert, allerdings nicht in allen Details, doch ich hatte das Gefühl, er wusste bereits mehr als wir ihm sagten. Nundenn, wir schlugen einige Orks zurück, es war nicht mehr als kleinere Geplänkel. Die Magier fanden heraus, dass die Tür mit einem Passwort gesichert war, dass dieser Verrückte Gefangene wissen müsste! Also ließen wir ihn verhören und kamen auf eine Art Rätsel, das uns das richtige Wort verraten sollte. Es war ein Frühlingswort Peraines, rückwärts gesprochen auf Asdaria. Da es zugleich ein Opfer einer Kerze sein sollte kamen wir schliesslich auf ?Wachs-tum? und konnten so die Türe öffnen. Leider brauchte es einige Tage um die Gänge freizuschaufeln und mehrere Kämpfe gegen eine Art Schutzgeist der wohl den Tempel bewachte, bis wir endlich die Kammer mit dem Artefakt betreten konnten. Dort sahen wir diesen Kriegshammer liegen und als Samolosch ihn berührte, erschien ein goldener Greif in der Kammer, der uns warnte vor der unsäglichen Macht dieses Dings. Es war Scraan selbst, der zu uns gekommen war um uns zu helfen! Er meinte vor allem, dass wir es sehr eilig hätten, denn die bloße Anwesenheit dieses Artefaktes lässt uns dem Wahnsinn verfallen. Dann gab er mir noch das ?Horn des Lechtan?, eines Menschen-Helden der dabei war als dieses Artefakt eingesperrt wurde, welches uns erlaubte, ihn noch einmal auf diese Welt zu rufen, wenn die Not am Größten sei.

Also rief ich sogleich mit der Flöte, die uns Teclador geschenkt hatte, 5 Westwinddrachen herbei, die uns und das Artefakt nach Gareth in die Stadt des Lichts bringen sollten. Roderick nahm das Artefakt an sich und wir hoben ab, leider nicht ganz nach Plan. Das Artefakt schien die Drachen in die Irre zu führen und nur mit großer Mühe gelang es uns, die Richtung halbweg zu halten. Leider verloren wir Roderick, der mit seinem Drachen in den 9-Augen-See stürzte und versankt. Nur mit Glück konnte ich durch einen schnellen Tauchgang das Artefakt und den leider bereits toten Roderick heraufziehen. Nach einigen Stunden am warmen Feuer ging es weiter und wir erreichten schliesslich die Stadt des Lichtes, wo wir das Artefakt an Baron Nemrod übergaben, der sich herzlich bedankte und alle außer mir beförderte.

Zurück in Greifenfurt, die Drachen waren so nett, mussten wir uns mit verstärkten Angriffen der Orks herumplagen. Immer noch war Brin mit seinem Heer ausständig? doch nötig brauchten wir es bereits, um die Armme der Orks abzuwehren. Schließlich schien es dem Ende zuzugehen, als am Morgen des 7. Peraine die Praiosscheibe nicht aufging und dieser Vampir uns angriff! Er tötete auf einen Streich 3 der Magier und einige andere Leute, zerstörte große Teile der Mauer und brachte Marcian sowie Rahjadan und Samolosch um. Gut, dass ich Heiltränke dabei hatte, um wenigstens meine Kameraden zurückzuholen. Doch zu mächtig war der Vampir und aussichtslos schien die Lage, als ich letztlich selbst durch einen einzigen Hieb dieses Wesens beinahe das Leben verlor, war es Rahjadan, der mit dem Horn Scraan herbeirief, der sich sofort auf den Vampir stürzte und einen tagelangen Kampf begann, der schließlich am 15. Peraine gewonnen wurde.

Diese Zeit verbrachten wir im Krankenlager, und als wir es schließlich verlassen konnten und die Orks schon so gut wie in der Stadt waren, und uns alles abverlangten, sie doch noch mit knapper Not zurückzuhalten, da zogen sie sich plötzlich zurück und verschanzten sich auf einem Hügel nördlich der Stadt. Brin war endlich eingetroffen, in letzter Minute! Vor unserem Heer flohen also die Orks und Brin setzte Tage später zum letzten Schlag gegen dieses Pack an und wir konnten sie aufreiben!

Groß war die Freude, auch wenn wir uns der peinlichen Befragung des Großinquisitors Anshelm stellen mussten über die vergangenen Ereignisse?doch letztlich konnten wir an dem großen Fest teilnehmen, dass Brin zum Abschluss der Schlacht gab und durften sogar allesamt eine weitere Beförderung annehmen, bei der uns Brin sogar in den kaiserlichen Stab aufgenommen hat! Eine große Ehre für uns alle, ich hoffe, wir können uns dessen würdig erweisen.

Nun, groß war die Freude über das Ende dieser Schlachte, auch der längst ausständige Sold trug dazu bei, doch was wir hier wieder erleben mussten, wird uns wohl noch lange beschäftigen. Vampire, Dämonen, namenlose Schrecken und orkische Götterartefakte? nichts, was man sich wünscht, sehen zu müssen. Doch die Zwölfe scheinen weiter mit uns zu sein! Ihr Schutz möge uns noch lange begleiten!

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